Projekt mit vier Chören: Gelungene Idee des Stadtmusikbundes

Erkelenz. Helmut Misgaiski wirkte wie ein Lehrer, der 100 Schuljungen disziplinieren muß. Er hat die Gesamtleitung des Projektchores des Stadtmusikbundes Erkelenz übernommen.
Die Sänger hatten schon eine halbe Stunde in der Kälte vor dem alten Rathaus gewartet, bevor die Türen aufgeschlossen wurden und das Einsingen beginnen konnte.

Kurz vor ihrem Auftritt sollte nämlich noch eine letzte Probe stattfinden. „Stellen Sie sich bitte in ihre Stimmen auf. Der Bass hierhin, dort der erste Tenor", hörte man Helmut Misgaiski rufen. Er ist ein anspruchsvoller Chorleiter. Noch während der Generalprobe übte er Kritik - mit Erfolg. „Wunderschön, meine Herren", kann er oft nur noch über den Gesang des Projektchores sagen und findet damit die passenden Worte für die imposante Leistung der Sänger.
„Der Projektchor besteht aus vier Chören", erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Stadtmusikbundes Erkelenz, Gerd Quedenbaum. So konnten Zuhörer dem gemeinsamen Gesang des Aker-Wirth-Chores, der Liedertafel Holzweiler, der Rather Dorfspatzen und dem Sängerbund Cäcilia Kückhoven lauschen.
Helmut Misgaiski forderte sogar alle Zuhörer auf, selber mitzusingen, so dass der reine Männerchor im Laufe des Auftrittes von immer mehr Frauen- und Kinderstimmen begleitet wurde. Beeindruckend waren auch die Stücke, in denen gesanglich Trommeln und Glockengeläut imitiert wurden.
Ein besonderes Erlebnis.
Richtige Fans des Chores waren ebenfalls anwesend. „Kennen Sie das hier ?", fragt eine von ihnen und zeigt im Programm auf das Lied „Jerusalem".
„Das müssen Sie sich mal anhören, das ist super."
Von kleinen Hindernissen, wie einem kurzweiligen Stromausfall und dem Platzmangel auf der Bühne ließ sich der Chor nicht irritieren: Es blieb ein besonderes Erlebnis, den Projektchor singen zu hören. Zum Schluß boten die Sänger sogar noch ein Lied in Erkelenzer Mundart dar.

Heinsberger Zeitung 30.12.2009

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Kommentare: 1
  • #1

    Heinze Karin (Samstag, 02 Januar 2010 11:03)

    Als Vorsitzende bin ich sehr stolz darauf, dass diese Sänger den Stadtmusikbund so in die Öffentlichkeit gebracht haben.
    Karin Heinze
    (Vositzende Stadtmusikbund)

              www.erkelenz.de
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