Stadtmusikbund ist verärgert

Erkelenz. Beim Stadtmusikbund hat man sich auf der Jahreshauptversammlung etwas «verschnupft» über die Stadt gezeigt. Nach Auffassung des Vorstandes verlangt sie von den Musikvereinen zu hohe Mieten für die Nutzung der Stadthalle.

1500 Euro werden fällig, von denen die Stadt den Vereinen die Hälfte wieder gutschreibe. Der Vorsitzende des städtischen Musikvereins, Heinz Musch, wies darauf hin, dass es durchaus «Spielräume» gebe, was aber vom Verhandlungsgeschick abhänge. Auch könnte ja nur das geräumige Foyer gemietet werden. Bis zum Jahr 2015 hat der Stadtmusikbund pauschal zehn Termine, zwei pro Jahr, in den Besetzungskalender der Stadthalle eintragen lassen. Diese können von den Vereinen dann in Absprache mit dem Stadtmusikbund wahrgenommen werden.

Mit einem Terminkalender für alle angeschlossenen Vereine auf der Homepage des Bundes sollen zukünftig Überschneidungen verhindert werden. Auch bei der Nachwuchsförderung wird sich der Stadtmusikverband künftig mehr engagieren, erklärte die Vorsitzende Karin Heinze. Geplant ist auch ein Projektchor zur Verjüngung der Gesangsvereine.

Darüber hinaus standen Wahlen auf der Tagesordnung. Die Vorsitzende war vor drei Jahren für drei Jahre gewählt worden. Im vorigen Jahr gab es jedoch eine Satzungsänderung, wonach die Vorstandsämter jeweils für vier Jahre besetzt werden. So wurde Heinze für ein Jahr gewählt, um sich im kommenden Jahr für die gesamte Zeit wählen zu lassen.

Als Kassenprüfer folgt Heinz Musch auf Leo Steins.

(Heinsberger Zeitung 30. März 2010)

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