Jungpianisten auf hohem Niveau

Erkelenz Mit einem Chopin-Schumann-Schubert-Konzert in der Leonhardskapelle hat die Klavierklasse von Gabriele und Josef Paczyna der Kreismusikschule Heinsberg das Publikum begeistert.

Veranstalter waren der Erkelenzer Verein Pro Musica mit der Kreismusikschule und dem Stadtmusikbund. Die jungen Pianisten leisteten einen beeindruckenden Beitrag zu den Konzertreihen anlässlich des 200. Geburtstags der Komponisten Schu­mann und Chopin.

In der Begrüßung lobte der Vorsitzende von Pro Musica,

Dr. Tho­mas Kalisch, die Arbeit der Kreis­musikschule und betonte, dass die Vorbereitung der Konzerte mit viel Engagement durch die Lehrer geleistet würden. Gabriele und Josef Paczyna, die in Erkelenz neben ihrer Tätigkeit als Klavierlehrer an der Musikschule ein eigenes Atelier betreiben, setzen sich unermüdlich dafür ein, dass Schüler konzertieren können und so Sicherheit auf dem Podium erlangen. Der Austausch mit polnischen Musikern in einem Projekt gibt ihnen die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Orchester der Musikoberschule Ryszard Bukowskr aus Breslau aufzutreten, 2011 werden die Schüler aus der Klavierklasse der Paczynas dabei sein.

 

Sicher und hochmusikalisch


Der jüngste Vortragende, Paul Wotzka, ist erst elf Jahre alt. Alexan­der von Dresche, Alexandra Kalisch und Julia Wotzka spielten wie ihr Vorgänger mit Sicherheit und hoher Musikalität. Und auch Karsten Königs ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem Vortrag von Melis Tahmaz wurde klar, wieviel Wert die Lehrer auf Interpretation, Tiefgründigkeit und Ausdruck in der Musik legen. Auch David Streike spielte sehr weich und kontrast-reich. Schon diese ersten Vorträge der jüngeren Schüler machten deutlich, auf welch hohem Niveau die jungen Pianisten sich bewegen.

Eine ganz andere Stimmung als die Chopinstücke verbreitete Angelika Rohmens gelungener Vortrag des Schumann-Stücks "Aufschwung". Arianna Kalisch spielte Schubert und Chopin perlig, leicht, flüssig und mit toller Dynamik. Melissa Ewerings Beitrag beeindruckte durch Können und Ausdrucksstärke. Mit Elisa Waldhoff und Martin Rüttens Vortrag erfuhr das Programm seinen krönenden Abschluss: "Klavier total", kraftvoll, leicht, in allen Facetten und mit ungeheurer Musikalität.

Es gab zu Recht begeisterten Beifall für viele außergewöhnlich gute Leistungen.

(von Stefanie Mosburger-Dalz)

Rheinische Post vom 23. Juni 2010

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