Musik - frisch und lebendig

Erkelenz. Erstmals bot der Stadtmusikbund Erkelenz ein spätsommerliches Musikvergnügen. Der Querschnitt war gelungen und bot Auszüge aus Chorgesang, Klassik und typischer Spielmannsmusik.

 

Die "Gospel Voices" aus Holzweiler läuteten unter Leitung von Klaus Hurtz ihre Vorstellung in der Erkelenzer Stadthalle mit "Now let us sing" ein.

RP-FOTO: JÜRGEN LAASER

ERKELENZ Lebendiger und frischer konnte der Auftakt kaum sein. Eine Schar kleiner Kindergartenkinder eroberte die Bühne. Lauthals und fröhlich sangen sie "Mein Dackel Waldemar" oder auch "Das Lied über mich". Der Kinderchor der Johanniter-Kindertagesstätte Erkelenz ernteten jede Menge Applaus für ihre bunten Darbietungen, die Kleinen zählten zu den Höhepunkten des "Spätsommerlichen Musikvergnügens" zu dem am Samstag erstmals der Stadtmusikbund eingeladen hatte. Mit der Veranstaltung schlugen die Organisatoren einen neuen Weg ein, sie präsentierten in der Stadthalle einen gelungenen Querschnitt aus Chorgesang, Klassik und typischer Spielmannsmusik.

 

Vierstündiges Programm

Und selbst in allen drei Teilen ergaben sich musikalische Unterschiede, die das Publikum genießen durfte. Nur: Das rund vierstündige Konzert am Nachmittag hatte sicherlich mehr Zuschauer verdient gehabt, denn die Akteure boten ein gutes Programm. Da waren etwa nicht nur die Kindergartenkinder, sondern auch der Chor "Gospel Voices" aus Holzweiler, der sein Genre mit "Now let us sing" einläutete. Wie verschiedenartig der Chorgesang sein kann, dokumentierten später auch der Städtische Gesangverein sowie der Folklorechor "Rjabinuschka".

Der zweite Konzertteil gehörte ganz der klassischen Musik. Die Erkelenzer Gesangsgruppe "Le Colisée", das Erkelenzer Brass Ensemble, die Kreismusikschule Heinsberg und das Musikatelier Paczyna verwöhnten das Publikum mit niveauvollen und hochwertigen Darbietungen, darunter Klavierkonzerte und Werke für Blechbläser.

Den musikalischen Reigen beschlossen das Jugendblasorchester des Städtischen Musikvereins, das Tambourkorps Golkrath sowie die Trommler- und Pfeiferkorps aus Katzem und Holzweiler. Die Vereine aus Golkrath, Katzem und Holzweiler setzten dem Konzert das i-Tüpfelchen auf, als sie mit dem Marsch "In Harmonie vereint" symbolisch auf die Bedeutung der Musik für die Menschen aufmerksam machten. Die drei Spielmannszüge intonierten in ihrem gemeinschaftlichen Spiel unter der Leitung des Golkrather Dirigenten Herbert Küpper die Märsche kräftig. Überhaupt erfüllten alle Akteure die Stadthalle mit musikalischer Kunst, das gefiel nicht zuletzt dem Stadtmusikbund. "Wir wollten mit dem Konzert auf das Wirken der Mitgliedsvereine hinweisen. Das Programm war gut und zeigte das Leben und die Präferenzen eines jeden Vereins", zeigte sich Gerd Quedenbaum, Vorstandsmitglied des Stadtmusikbundes, mit dem Konzert zufrieden.

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INFO

Für jedes Alter

Akteure: Vom Kleinkind bis hin zum gestandenen Senior - die Akteure bewiesen am Samstag, dass die Musik alle Altersstufen an-spricht und begeistert.

Neuauflage: Die Organisatoren zogen ein positives Fazit.

Daher kann sich der Stadtmusikbund vorstellen, dieses Konzert

- in welcher Form auch immer - irgend-wann zu wiederholen.

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(Rheinische Post 28.09.2010 von Anke Backhaus)

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