Benefizklänge von "Glückauf"

RP-Foto: Jürgen Laaser
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Erkelenz

Der Werkschor von Aker Wirth trat in Erkelenz vor einem großen Publikum im Alten Rathaus auf. Die Sänger zeigten unter Chorleiterin Alexandra Hillebrand Begeisterung und sängerisches Können.

Für den guten Zweck und zur guten Unterhaltung hatte der der Wirth-Werkschor "Glückauf" im traditionellen Herbstkonzert eingeladen. Im festlich geschmückten Alten Rathaus in Erkelenz fanden sich zahlreiche Zuhörer ein und konnten ein breitgefächertes Programm erleben. Mit sechs Kompositionen von Robert Schumann begann der erste Teil des Konzerts. Anlässlich dessen 200. Geburtstags widmete der Chor sich in diesem Jahr intensiv seinem Werk. Besonders positiv hob sich in diesem ersten Zyklus die Ballade "Ich grolle nicht" hervor, die stimmungsvoll vom Tenor Robert Hillebrand vorgetragen wurde, musikalisch untermalt durch Chorleiterin Alexandra Hillebrand am Klavier.

Mit viel Applaus bedacht

Nachdem der Tenor, der seine Gesangsausbildung zusätzlich zu einem Studium im Hauptfach Vioncello und Orchesterleitung absolviert hat, sein Können unter Beweis gestellt hatte, präsentierte die Sopranistin Cordula Kautzner, die unter anderem Mitglied im Extrachor der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf ist, ihre Stimme in "Die Lotusblume". Das folgende Duett der Solisten "Schenkt man sich Rosen in Tirol" von Carl Zeller machte die Sicherheit beider erneut deutlich und wurde vom Publikum mit viel Applaus belohnt.

Von seiner besten Seite konnte sich der Männerchor in fünf Liedthemen aus "Don Quijote" vonWalter Schneider zeigen. Mit Begeisterung und sängerischem Können trugen die Sänger mehrstimmige Arrangements mit kräftigem und rundem Klang vor. Begleitet wurden sie von Frank Scholzen am Kla­vier, dessen vielseitige pianistische Ausbildung man besonders in den geschickten Zwischenspielen vernehmen konnte. Auch der Gefangenenchor aus Beethovens "Fidelio", eine schwierige Komposition, konnte überzeugen und zeigte die stimmliche Sicherheit der Männer.

 

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Für das Hospiz

Dirigat Chorleiterin ist Alexandra Hillebrands. Sie begrüßte zu Konzertbeginn auch die Zuhörer im Al­ten Rathaus am Erkelenzer Markt.

Guter Zweck Der Konzerterlös von Sonntag kommt dem Erkelenzer Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung zugute.

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In den letzten, vergnüglichen Teil des Abends leitete die Arie "Mein Herr Marquis" humorvoll und virtuos vorgetragen von Cordula Kautzner ein. Mit der Originalversion für Gesang des Strauß'schen Klassikers "An der schönen blauen Donau" lief der Männerchor noch einmal zu seiner Bestform auf, bevor das Konzert für den guten Zweck mit der Zugabe "Freunde das Leben ist lebenswert" einen gelungenen Abschluss fand.

von Celine Couson

(Rheinische Post vom 16.11.2010)

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