Blasmusik zwischen Moderne und Tradition

Hetzerath. In die geheimnisvolle Sagenwelt Irlands, in der die guten Mächte gegen das Böse kämpfen, ließen die Jugendbläser das Publikum mit "Lord of the Dance" eintauchen.

RP-FOTO: PKE

Begeistert steppten die Zuhörer mit den Füßen den Takt in der Mehrzweckhalle dazu. Ein eindrucksvolles und ausgewogenes Programm präsentierten die Jugendbläser St. Josef Hetzerath zu ihrem alljährlich am zweiten Adventswochenende stattfindenden Jahreskonzert.

Die Halle war weihnachtlich  dekoriert. Die Bühne präsentierte sich in grünen und weißen Tönen und erschien wie eine verschneite Waldkulisse.

Den Ton zwischen Modernität und Traditionellem einer Blaskapelle traf das Ensemble. So entführte es die Zuhörer zu den Klängen des Phantoms der Open in die unterirdischen Gewölbe der Pariser Staatsoper.

Dabei arbeiteten die Musiker unter ihrem Dirigenten Georg Landmesser die verschiedenen Spannungsbögen gut heraus. Auf der einen Seite die Angst und Faszination von Christine Daaé, deren Zartheit durch die Querflöten unterstrichen wurde, und auf der anderen Seite das schmeichelnde, aber auch in seinen Stimmungen schwankende Phantom.

Zu den Klängen der Titelmusik "The Gladiators" und "Ben Hur" ließen die Musiker vor den Augen des Publikums das antike Rom mit den Gladiatorenkämpfen auferstehen. Auszüge aus dem Repertoire der ihr 1994 Comeback feiernde Gruppe "The Eagles", trafen den Geschmack der Zuhörer. Aber auch Klassiker wie Mozart und Chopin sowie der Veteranen Marsch standen auf dem vielfältigen Programm. Erinnerungen an Freddy Mercury und Queen wurden bei den Klängen zu Bohemian Rhapsody wach. Das Publikum war begeistert und ließ das junge Ensemble erst nach mehreren Zugaben mit donnerdem Applaus von der Bühne.

Die Veranstaltung moderierte Christiane Herrmann, zugleich auch Musikerin der Jugendbläser.

Hermann-Josef Knur, stellvertretender Vorsitzender des Volksmusikbundes, zeichnete folgende Mitglieder aus:

für 20-jährige Mitgliedschaft Christiane Herrmanns, für den engagiertesten Musiker Hans-Josef Schmalen, das Ehepaar Gertrud und Carl-Heinz Herfs für ihrer vielfältige Unterstützung.

 

Das Ensemble braucht Zuwachs.

Der Vorstand freut sich über neue Kinder und Jugendliche. Die Instrumente werden den Musikern gestellt. Unterricht wird vor Ort erteilt. Nähere Informationen gibt es unter: 02433-42799

(Rheinische Post, 7.12.2010) von Iris Barth

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