Facettenreiches Konzert zum Advent

ERKELENZ. Adventliche Atmosphäre brachte der Städtische Musikverein in die Pfarrkirche St. Lambertus.

Das Publikum honorierte das Konzert mit viel Applaus.

RP-FOTO:EMMERICH

ERKELENZ. Bei eisigen Außentemperaturen lud der Städtische Musikve­rein Erkelenz zum Adventskonzert in St. Lambertus ein. Von vereisten Fingern konnten die Zuhörer jedoch nichts bemerken, das Orchester präsentierte unter der Leitung von Jan van Hulten souverän anspruchsvolle Werke und schaffte adventliche Atmosphäre in das Kirchengemäuer zu bringen.

„Gott gibt Stärke und Hilfe im Leben, wie es Musik auch tut" hieß es schon in der Begrüßung zum weihnachtlichen Konzert. Mit einigen Texten konnte diese Botschaft verstärkt werden, so lasen Mitglieder des Musikvereins im Verlauf des Abends passende theologische Texte zum Advent. Bereits der erste Text „Heraustreten aus der Nacht" von Papst Benedikt XVI. - thematisierte die wahren Hintergründe der Aventszeit, fernab von überbe­leuchteten Verkaufsstraßen und Stress. Auch musikalisch glückte die Eröffnung des Konzerts, die imposante „Feuerwerksmusik" von Georg Friedrich Händel stimmte ideal auf den Abend ein. „The awa-kening" von Bert Appermont über­zeugte anschließend durch seine klaren Trompetenmelodien und ei­ner starken Dynamik. Sehr leise be­ginnend, mit einem langsamen Aufbau und einem fulminanten Höhepunkt lief es schließlich wie­der in die absolute Stille zurück und beeindruckte das Publikum.

Besonders das folgende zweite Werk von Bert Appermont („Ra­punzel") war musikalisch sehr aus­gereift und präzise. Das facettenrei­che Werk zeigte das musikalische Führungstalent des Dirigents Jan van Hulten und bot definitiv Gänsehaut-Potenzial. „Rapunzel ist wirklich ein tolles Stück und hat be­sonders viel Spaß gemacht zu pro­ben", erzählt auch Saxophonistin Lisa Häring. Sie ist eine von den zwölf- bis 76-jährigen Musikern, die sich wöchentlich zum gemein­samen Musizieren treffen.

„Jingle Bells" in Jazzfassung

Nach den weltlichen Werken wurde es wieder adventlich in der Kirche, als der Musikverein eine Va­riation von „Dona nobis pacem" spielte. Als Besonderheit wurde das Traditional im Dialog zwischen zwei, in verschiedenen Teilen der Kirche positionierten Trompeten, dargeboten. Nach einem letzten Text und dem Wunsch zu einer ge­segneten Adventszeit zeigte der Musikverein noch mal seine swin­gende Seite mit dem Weihnachts­klassiker „Jingle Bells" in einer Jazz­fassung. Mit viel Applaus wurden die Musiker aus ihrem stimmungs­vollen und facettenreichen Vorweihnachtskonzert entlassen.

(Rheinische Post, 7.12.2010) von Céline Couson

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Lenie (Dienstag, 13 September 2011 13:39)

    Bald fangen die Konzerte ja wieder an, was ich immer sehr schön finde. Das passt einfach zur Jahreszeit.

  • #2

    Tamara (Sonntag, 23 Oktober 2011 12:26)

    Wir haben damals das Konzert das erste Mal miterlebt und es hat uns richtig gut gefallen. Wir hoffen, dass wir es auch in diesem Jahr wieder dort hin schaffen.

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