Vieles neu und zeitgenössisch

ERKELENZ. Seit Anfang Januar hatten sich die rund 40 Sänger und Musiker um den Chorleiter Martin Fauck auf das Konzert vorbereitet und teilweise völlig neue Stücke einstudiert. Dafür hatte Fauck auch Stücke umgeschrieben, die eigentlich nicht für den Chor geeignet sind.

Seit nunmehr elf Jahren beginnt die alljährliche Konzertsaison des Gospelchors RejoiSing am Anfang mit einem Benefizkonzert zugunsten des Erkelenzer Hospizes. So auch am Samstag in der sehr gut besuchten Erkelenzer Stadthalle.

 

«Das Ergebnis ist ein sehr ausgeglichenes Programm, in dem vor allem zeitgenössische Gospels zu hören sind», erklärte er. Für Fans des Chors lohnen sich weitere Konzertbesuche auf jeden Fall, denn das Programm in der Stadthalle, wird nicht bis zum Jahresende durchgespielt. Vielmehr passt der Chor das Repertoire immer wieder den musikalischen Partnern an, mit denen er auf die Bühne steigt.

 

In der Stadthalle gab es aber RejoiSing pur. Vorab erklärte die Leiterin des Hospizes, Ulrike Clahsen, mit den Einnahmen aus dem Konzert soll ein neues Angebot des Hospizes verwirklicht werden soll. Klang- und Musiktherapie soll es zukünftig für die Bewohner geben.

 

«Wir sind auf Spenden angewiesen, um unsere Arbeit finanzieren zu können», erklärte Clahsen. «Deshalb sind Initiativen wie dieses Konzert sehr wichtig für uns. Das Konzert trägt dazu bei, das Startkapital für das völlig neue therapeutische Angebot in Erkelenz zusammen zu bekommen.»

 

Dann endlich marschierten die Sänger und Musiker auf und zeigten gleich beim ersten Lied, dass ein Chor sich nicht nur durch Gesang mitteilen kann. Zu «New Day» schufen die Sänger durch rhythmisches Händeklatschen den Eindruck von Regen, der sich von einem leichten Plätschern bis zum Regenguss steigerte.

 

Den ersten Solopart übernahm Christina Köntje. Es folgten moderne Gospels, bei denen der Chor seine ganze Stimmgewalt unter Beweis stellen konnte. Ein erster Höhepunkt war das Medley «We give praise», zu dem sich die Begleitband bis auf Fauck am Piano völlig zurückzog und so den Sängern Raum gab, sich ganz zu entfalten.

 

Neben vielen modernen Stücken waren aber auch Klassiker wie «Down by the riverside» zu hören. Mit «I wanna be the only one» machte der Chor auch einen Ausflug in die Popmusik und bewies so seine musikalische Vielfalt.

 

Musikalisch begleitet wurde RejoiSing wieder von Martin Fauck an den Keyboards, Michael Weitz an der Gitarre, Thomas Kremer am Bass und Gero Stoffels am Bass. Solisten waren Christina Köntje, Timo Merki, Katrin Landmesser, Christiane Apeldorn, Erich Maraite, Ellen Nierhaus, Thomas Landmesser, Elisa Weidemann und Martin Berger. Organisiert wurde das Konzert von der evangelischen Kirchengemeinde.

(Aachener Zeitung, 28. März 2011, (hewi))

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