Spannender Mix: Saitenspiel und Stimme

Foto: Archiv
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Von Renate Resch-Rüffer

 

Erkelenz

 

Eine freundliche Atmosphäre empfing die Besucher der Acoustic Night in Erkelenz. Die kleine Bar im Erdgeschoss der Leonardskapelle hatte geöffnet, und jeder Ankommende konnte zwanglos und mit lockeren Gesprächen zunächst seinen Durst löschen, bevor er in den Konzertraum nach oben stieg. Die etwa hundert Plätze waren nahezu belegt, als das Konzert begann und Anna Coogan und JD Foster unter Beifall des Publikums nach vorn zu ihren Gitarren gingen. Mit neuem Programm kamen die beiden Musiker nach Erkelenz und präsentierten ihr erstes gemeinsames Duo-Projekt.

Ihr Spektrum reichte von Folksongs über Alternative Country bis hin zu Retro-Pop-Elementen. Rasche Rhythmen wechselten mit gefühlvollen langsamen Takten. So besangen sie die "Simple little Love" und verarbeiteten Trennungserfahrungen in "At least we tried". Ernste Inhalte, wie ein Song über das tragische Grubenunglück in Glasgow, wechselten mit besinnlichen und heiteren Texten. Ihrer Heimatstadt Boston widmete die Musikerin den Song "May you have the Wind in your Back". Beide hatten wohl Gefallen an dem "Big Hole of Jackerath" gefunden und überlegten spontan, wie sie den Namen verarbeiten könnten.

 

Anna Coogans Stimme zeigte eine breite Palette an Ausdrucksmöglichkeiten. Mal klang sie samtweich und fast unhörbar zart, dann wieder kraftvoll, mit charaktervoller Stärke. Auch instrumental zeigte sie ein breites Spektrum. Das neu vorgestellte Repertoire spielte sie erstmals nicht ausschließlich mit der Akustikgitarre, sondern ebenso mit der E-Gitarre. Bei der Zugabe überraschte sie das Publikum mit einem Stück auf dem Piano. Bereits 2012 präsentierte sich Anna Coogan als ausdrucksstarke, souveräne Musikerin in Erkelenz. Sie lebt bei New York, studierte im Mozarteum in Salzburg und hat inzwischen das fünfte Album veröffentlicht. Für Gastauftritte kommt sie nach Europa, tritt auf internationalen Festivals auf und gibt Konzerte in vielen Städten der USA. Mit dem Musiker JD Foster, der sie auf dieser Tour als Bassist, Sänger und Produzent unterstützt, schreibt sie die Stücke gemeinsam.

Die Konzertreihe "Acustic Night Erkelenz" ist der Initiative von Alwin Nagel und seiner Frau Petra zu verdanken. Er entdeckte die Sängerin Anna Coogan in Schottland und holte sie für Konzerte nach Erkelenz. Und am Samstag, 29. März, wird in dieser Reihe Sarah MacQuaid spielen.

(Rheinische Post 11.02.2014)

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Kommentare: 3
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