Publikum mit Musik und Gesang verzaubert

Die Männergesangvereine Liederkranz und Rather Dorfspatzen und das Bläserensemble International Brass gaben ein Konzert.

 

VON RENATE RESCH-RÜFFER

 

WEGBERG "Warum singen, warum Musik?", fragte der Moderator der Abendveranstaltung, Heribert Jackels, beim Frühlingskonzert der beiden Chöre und des Bläserquintetts. Und er wusste auch die Antwort darauf: "Musik kennt keine Grenzen, Musik braucht keine Sprache, Musik erreicht jeden, sie geht ins Innere und sie kann mit Sicherheit auch Probleme lösen."

Chorleiter Helmut Misgaiski führte in seinem sicheren Dirigat die Chöre durch das Konzert wie bereits davor durch andere Aufführungen. Seit 2010 sind die beiden Vereine unter seiner Führung zusammengeschlossen.

28 aktive Mitglieder zählt der Chor heute.

Der Saal im Forum Wegberg war bis auf den letzten Platz gefüllt, als nach den Grußworten von André Hosten, dem Vorsitzenden des Liederkranzes Wegberg, der Moderator die ersten Stücke ankündigte. "Lassen Sie sich verzaubern heute Abend durch die Musik und den Gesang, den Sie hören werden."

Das Liederspektrum der Chöre umfasste Kunstliedern wie "Die Post im Walde" von Heinrich Schäffer, in welchem ein Förster besungen wird, der als Postillion seiner Liebsten eine Botschaft bringt. Oder des "Schäfers Sonntagslied" von Konradin Kreutzner, bei dem der Zuhörer entführt wird auf eine Wiese mit vielen Schafen und einem betenden Schäfer. Aber auch Lieder wie "Im Feuerstrom der Reben" aus der Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauss waren zu hören, mit der Arie des Prinzen Orlofsky und dem Chorwalzer Brüderlein und Schwesterlein, der mit zeitlosen Wahrheiten die Aufmerksamkeit des Publikums band.

Musicalstücke wie "Memory" aus "Cats" von Andrew Lloyd Webber oder "Kann es wirklich Liebe sein" aus "Der König der Löwen" von Elton John gehörten ebenso zum vorgetragenen Repertoire. Musikalisch unterstützt wurde der Chor von dem Bläserensemble International Brass. Das Quintett mit fünf Musikern aus vier Ländern - Niederlande, Litauen, Österreich und Deutschland, darunter Thomas Lindt aus Wassenberg - sprachen eine Sprache, die Musik. Ihre Instrumente Trompete, Horn, Posaune und Tuba vereinten sich zu harmonischem Klang. Das musikalische Spektrum reichte von Barock bis Rock, von Mozart bis Mancini. Auch Interpretationen von Stücken, die ursprünglich für andere Instrumente komponiert wurden, wurden vom Bläseremsemble adaptiert. Sowohl als Quintett als auch gemeinsam mit dem Chor gestalteten die Instrumentalisten den Abend mit.

Zunächst mit Werken von Debois, Telemann und Mozart in den klassischen Zeitaltern, wandten sie sich dann mit dem Chor der Oper und Operette zu. Das gemeinsame Singen, wie es das Motto des Frühjahrskonzerts verspricht, kam an diesem Abend nicht zu kurz. Die Konzertveranstaltung wurde mit gemeinsam gesungenen Liedern beendet.

(Rheinische Post 13.05.2014)

 

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