Breiter Melodienbogen - ernst bis heiter

Das Sinfonieorchester der Kreismusikschule unter Leitungvon Ernest Frissen eröffnete das Konzert mit dem Concerto grosso von Arcangelo Corelli. RP-FOTO: JÜRGEN LAASER
Das Sinfonieorchester der Kreismusikschule unter Leitungvon Ernest Frissen eröffnete das Konzert mit dem Concerto grosso von Arcangelo Corelli. RP-FOTO: JÜRGEN LAASER

Zum Traditionskonzert in der Adventszeit lud die Keismusikschule am Sonntag in die Lövenicher Kirche ein. Auf dem Programm standen Stücke vom Barock bis zu aktuellem Pop.  Vorweihnachtliche Klänge setzten den Schlussakzent.


VON PHILIPP SCHAFFRANEK

LÖVENICH Für ihr Weihnachtskonzert machten die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule Heinsberg die Lövenicher St. Pauli Bekehrung Kirche zu einem Konzertsaal. Die Gesangsklasse, das Sinfonieorchester und das Juniororchester der Kreismusikschule boten den Zuhörern in der voll besetzten Kirche ein Repertoire aus klassischen und modernen Liedern. Auch Filmmusik und Weihnachtslieder hatten die jungen Musiker eingeübt.
"Wie alljäihrlich wollen wir mit dem Weihnachtskonzert ein wenig die
altägliche Hektik nehmen", sagte Gerda Mercks, Leiterin der Kreismusikschule. Sie bedankte sich auch bei allen Aktiven, die für das Konzert zusätzliche Probenzeit auf sich genommen hatten.
Das Sinfonieorchester unter der Leitung von Ernest Frissen eröffnete
das Konzert mit dem siebten "Concerto grosso" des italienischen
Komponisten Arcangelo Corelli. Mit den zwei moderneren, weihnachtlichen
Liedern "Ring the Bells" von Libby Larson und "Donkey Carol" von John Rutter setzte die Gesangsklasse das Konzert fort.
Hier gab Natalie Diart den Takt an, Irina Fuchs begleitete am Klavier.
Das Sinfonieorchester hatte mit den "Variationen über ein Thema von Johann Kuhnau" des Komponisten Hendrik Andriessen ein Stück ausgewählt,  in dem ein geheimnisvolles Thema auf drei verschiedene Weisen dargestellt wird.
Einmal in ruhigem Tempo, dann sehr anmutig und abschließend schnell.
Hier schwangen die Bögen der Violinen, Bratschen, Celli und Kontrabässe nur so über die Saiten.
Schnell und heiter war auch der fünfte "Ungarische Tanz" von Johannes Brahms.
Dem klassischen Walzer aus Tschaikowskys "Dornröschen" folgte die Filmmusik des zweiten Harry Potter-Teils: Die Kammer des Schreckens. Das Original stammt von John Williams, die Schüler der Musikschule spielten das Stück in einem Arrangement von Bob Cerulli, welches aus eher ruhigen Melodien besteht.
Mit "Scarborough Fair" sang die Gesangsklasse ein Lied des beliebten amerikanischen Duos Simon & Garfunkel. Das genauso wie das "Irish Blessing"
von Bob Chilcott ein ruhiges Stück ist. Die vielen Tempowechsel in Bob Chilcotts
"Look to this Day" meisterten die Sängerinnen der Gesangsklasse, die Zuhörer
honorierten die Leistung mit Applaus. Den bekamen auch Christina Mengen und Meike Wellen für ihre Soloeinlage bei "Er weidet seine Herde aus: Der Messias" von Georg Friedrich Händel.
Das Konzert neigte sich langsam dem Ende zu und passend dazu spielte das Sinfonieorchester - nun gemeinsam mit dem Juniororchester das Finale aus Johannes Brahms erster Sinfonie. Weihnachtlich verabschiedeten sich die jungen Musiker mit dem Adventslied "Tochter Zion" und "Oh du Fröhliche", beides Stücke von Georg Friedrich Händel.
Langanhaltender Applaus war der Dank der Zuhörer, die sich von der erfolgreichen Arbeit der Kreismusikschule überzeugen konnten und gleichzeitig weihnachtlich eingestimmt wurden.

(Rheinische Post 16. Dezember 2014)


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MITWIRKENDE
53 Schüler musizierten in der Lövenicher Kirche

Solisten Aus dem Sinfonieorchester:
Hannah Forg (Solovioline), Johannes Trier, Lian Schell und

Aaron Lazar Birgel (Cellosolo).
Gesangssolisten: Laura Volik, Anja Böttrich und Aylin von der Ruhr.

Musikschüler Insgesamt gab es 53 Mitwirkende.
Neun in der Gesangsklasse, elf im Juniororchester
und 33 im Sinfonieorchester.

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