Viel Beifall für Chor und Orchester

Dem Cornelius-Burgh-Chor stand in der Hetzerather Kirche Reinhold Richter und dem VHS-Orchester Collegium Musicum Dirigent Ernest Frissen vor. RP-FOTO: JÖRG KNAPPE
Dem Cornelius-Burgh-Chor stand in der Hetzerather Kirche Reinhold Richter und dem VHS-Orchester Collegium Musicum Dirigent Ernest Frissen vor. RP-FOTO: JÖRG KNAPPE

Cornelius-Burgh-Chor und das VHS-Orchester Collegium Musicum trafen sich zum Adventskonzert.
Erstmals standen zwei Dirigenten vor den Musikern, die das Konzert im Wechsel gestalteten.
VON NICOLE PETERS

HETZERATH Sowohl Chor als auch Orchester ließen in zwei von drei Konzertteilen ihr musikalisches Können in eigenständigen Vorträgen hören.

Im Wechsel gestalteten sie das traditionelle Adventskonzert, jeweils unter der Leitung ihres neuen Dirigenten.

Dem Cornelius-Burgh-Chor stand Reinhold Richter und dem VHS - Orchester Collegium Musicum Dirigent Ernest Frissen vor. Damit setzten sie eine Tradition des gemeinsamen vorweihnachtlichen Auftrittes fort, die bis zum letzten Jahr von Professor Doktor Norbert Brendt gepflegt wurde. Anfang des Jahres ging er in Ruhestand und fand in den beiden Leitern würdige Nachfolger. Für das Adventskonzert hatten sie Advents-Kompositionen und Marien-Vertonungen ausgewählt, mit denen sie die Zuhörer in der voll besetzten Pfarrkirche St. Joseph stimmungsvoll unterhielten.
Pastor Werner Rombach beteiligte sich mit kurzen besinnlichen Texten. Mit Blick auf die Liedauswahl stellte Reinhold Richter vor Beginn des Konzertes heraus, dass vor allem A-cappella-Stücke für Chöre die höchste Herausforderung darstellten - in den ersten beiden Konzertteilen trugen die Sängerinnen und
Sänger ausschließlich Stücke ohne instrumentale Begleitung vor und konnten somit ihr gesangliches Können unter Beweis stellen.
Im ersten, adventlichen Block bewegten sie sich mit dem Lied "Adventi ének" des Komponisten Zoltan Kodály (20. Jahrhundert), dem englischen Chorsatz "Freut euch! Der Herr ist nah" (18. Jahrhundert) und der barocken Adventskomposition "Machet die Tore weit" genauso in verschiedenen Epochen wie im zweiten Block.
Drei Marien-Vertonungen zum selben Text, jeweils in einer anderen Epoche umgesetzt, standen für den Chor hier im Mittelpunkt und forderten den Sängerinnen und Sängern stimmlich einiges ab.
Die Zuhörer bedankten sich mit viel Applaus. Beim Orchester der VHS Kreis Heinsberg, dem Collegium Musicum gaben regelmäßig Solisten den Ton an. Querflöte oder Oboe traten etwa neben der Violine in den Sätzen aus der "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel hervor, um anschließend im gemeinsamen Spiel sinfonisch stark zu erklingen. Britta Menzel übernahm in der "Meditation aus Thais" von Jules Massenet das melancholisch getragene Violinsolo oder glänzten in Antonin Dvoráks 9. Sinfonie e-Moll, op. 95, "Aus der neuen Welt", im Largo.
Werner Rombach bedankte sich bereits zu Beginn des Konzertes bei allen Mitwirkenden und warb für eine Spende, die dem Projekt "Erkelenz für Sri Lanka" zugutekommen sollte. Nach mehreren gemeinschaftlichen Liedern von Chor, Orchester und Gemeinde ging ein gelungenes Konzert mit langanhaltendem Beifall zu Ende, das Besucher Norbert Brendt mit zufriedenem Gesichtsausdruck verließ.

BURGH-CHOR

CD ist für 15 Euro erhältlich

Abschiedskonzert Anfang 2O14 nahm der Chor "Der Messias" von
Georg Friedrich Händel auf. Das Orchester "Camerata Gladbach"
und Solisten traten unter Leitung von Johanna Brinkmann auf.
Die Gesamtleitung lag zum letzten Mal in den Händen von Norbert Brendt.
Die CD ist für 15 Euro bei Chormitgliedern erhältlich.


(Rheinische Post 22. Dezember 2014)

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