Acht Konzerte an einem Abend für Flüchtlingshilfe

Erkelenz. Eine "Erste Erkelenzer Musiknacht" wird für den 22. Mai vorbereitet - es soll ein mehrfach besonderer Abend werden.

 

Von Andreas Speen

Eine große Anzahl von Musikern und einige finanzkräftige Unterstützer haben die Idee für ein neues Erkelenzer Konzerterlebnis geboren. Das wird die Musik auf der einen Seite ins Zentrum rücken, auf der anderen Seite aber die Situation der Flüchtlinge, von denen immer mehr in der Stadt leben. "Mit Begeisterung präsentieren wir am 22. Mai die erste Erkelenzer Musiknacht, deren Reinerlös an die Erkelenzer Flüchtlingshilfe geht", erklärt Organisator Fred Feiter.

Angekündigt sind acht Konzerte mit Beginn zwischen 18 und 22 Uhr an acht unterschiedlichen Orten. Es treten der Städtische Musikverein, das Sinfonieorchester der Kreismusikschule, die Bands "Jazz 4/4", "Hätzblatt" und "Beets'n'Berries" sowie Omnitah, "3 Männ Sing", Micky Schläger und Tanja Wendt auf. Konzertorte sind die Arkaden und der Sitzungssaal des Alten Rathauses, die Volksbank und Kreissparkasse, die Evangelische Kirche, die Katholische Pfarrkirche St. Lambertus und deren Krypta sowie die Leonhardskapelle.

"Wir wollen mit der ersten Erkelenzer Musiknacht ein Zeichen für Gemeinsamkeit in Erkelenz setzen und gleichzeitig zeigen, was die Erkelenzer Musikszene kann", kündigt Fred Feiter an, "in Zeiten kontroverser Diskussionen über die Flüchtlingsproblematik stehen wir in Erkelenz für die Aufnahme dieser Menschen, die in ihrer Heimat nicht mehr leben konnten." Jeder Bürger könne sich dieser Aussage anschließen, indem er den Konzertabend am Freitag, 22. Mai, besuche, der unter der Überschrift "Willkommen in Erkelenz" stehe.

Für zehn Euro können alle Konzerte besucht werden. Buttons, die zum Einlass berechtigen, gibt es ab Ende April im Bürgerbüro (Rathaus am Johannismarkt), bei der Volksbank, Kreissparkasse und in der Buchhandlung Viehausen an der Kölner Straße sowie an der Abendkasse. "Flüchtlinge, die in Erkelenz leben, sollen eingeladen werden", sagt Feiter.

Fünf Stunden werden die Solisten, Orchester und Bands unterhalten, live, ohne große technische Unterstützung und ohne Gage. Pendeln zwischen den Konzertorten ist ausdrücklich erwünscht.

(Rheinische Post 16.04.2015)

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