Die Gospelfreude weitergeben

Etwa 130 Gospelenthusiasten gaben in der evangelischen Kirche in Erkelenz ein Konzert, nachdem sie einen dreitägigen Gesangsworkshop besucht hatten. FOTO: Ruth Klapproth
Etwa 130 Gospelenthusiasten gaben in der evangelischen Kirche in Erkelenz ein Konzert, nachdem sie einen dreitägigen Gesangsworkshop besucht hatten. FOTO: Ruth Klapproth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erkelenz. Zum sechsten Mal erlebte der Workshop der evangelischen Kirchengemeinde und des Gospelchores rejoiSing großen Zuspruch. 130 Sänger gaben ihre Stimmen für das Abschlusskonzert, das die Zuhörer begeisterte.

 

Von Katrin Schelter

Sonntagabend fand in der evangelischen Kirche am Martin-Luther-Platz das Abschlusskonzert des sechsten Erkelenzer Gospelworkshops statt. Das Angebot der Gemeinde und des Gospelchores rejoiSing vereinte ein Wochenende lang etwa 130 Gospelenthusiasten über ihre Leidenschaft zu den "gesungenen Gebeten". Unter der Leitung von Martin Fauck, Ellen Nierhaus und Timo Merki hatten sich 90 Teilnehmer gemeinsam mit 35 rejoiSing-Sängern zehn wundervolle Gospels erarbeitet - und begeisterten nun rund 200 "Ohrenzeugen" mit den Früchten ihrer gesanglichen Arbeit.

Der riesige Chor begann den Abend mit "Every Praise" und "Come ever reign". Ellen Nierhaus dirigierte anschließend "How great is our God", das Besuchern der rejoiSing-Konzerte bereits als grandioses Mitsinglied bekannt war. Für das nächste Lied wäre gar keine große Ankündigung nötig gewesen, schließlich ist der Refrain von "Ain't no mountain high enough" weitgehend geläufig. Hier gaben Silke Wimmers, Sandra Nopper und Phillipp Hanuschik die Strophen zum Besten und verbreiteten mit dem lebens- und liebesbejahenden Text gute Laune.

Vergleichsweise sanfte Töne wurden bei "The Corinthian Song" angeschlagen, hier überzeugte vor allem Dirk Stevens mit seinem gefühlvollen Solo. Auf den "Old Church Choir" folgte "Mercy is falling" aus dem Repertoire von rejoiSing, Solist Gerald Zirbes nutzte die Gelegenheit, das Publikum zum Mitmachen zu bewegen. "Es wäre cool, wenn wir aus 130 Sängern 330 machen könnten", sagte er lachend - das Publikum leistete seiner charmanten Aufforderung Folge und brachte mit den Sängern die Kirche im positivsten Sinne zum Beben.

Nach dem peppigen "I can go to God in Prayer" kündigte Ellen Nierhaus bereits das letzte Lied des Programms an. Das Publikum gab bei "I am Miracle" noch einmal alles, um die Sänger zu unterstützen, und verlangte im Anschluss lauthals nach einer Zugabe - die in Form von "Every Praise" gerne gewährt wurde. Mit dem gesungenen Segen "Holy is the lamb" setzte der große Chor einen stimmgewaltigen und passenden Schlusspunkt unter das tolle Konzert und den gelungenen Workshop.

Der Gospelworkshop begann am Freitagnachmittag mit einer Einführung in Chordynamik, Dirigat und die Vielfältigkeit des Gospel an sich. Unter den Teilnehmern gab es auch viele, die seit der ersten Auflage des Workshops mit Feuer und Flamme dabei sind. "Wir wollten ein möglichst großes Spektrum abdecken, von der Atmosphäre der Lieder bis hin zu ihrem Niveau und Anspruch", erläuterte Merki die Songauswahl.

Einige Stücke seien recht leicht einzuüben, "I Am Miracle" aber sei durch die große Menge an Text in der Kürze der Zeit schwieriger zu erarbeiten gewesen. "Uns war wichtig, dass der Spaß an oberster Stelle steht", lobte Merki wie seine Kollegen die durchweg tolle Stimmung unter den Teilnehmern. Geprobt wurde in der evangelischen Kirche und in den Räumen des Gemeindezentrums.

"Es war faszinierend mitzuerleben, wie aus 130 Individuen ein Chor, eine große Gemeinschaft wird", fasste Merki das Wochenende zusammen. Wie bei Veranstaltungen von rejoiSing üblich, wurde nicht nur die Liebe zum Gospel weitergegeben, sondern auch der gute Zweck unterstützt. So wurden am Ende des Konzerts Spenden für den ambulanten Hospizdienst Regenbogen gesammelt. Es kamen 1130 Euro zusammen.
Quelle:(Rheinische Post vom 1. Mai 2018)
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INFO
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Gospelgesang spricht die Generationen an

Sänger
Die Teilnehmer waren mindestens so facettenreich wie die verschiedenen Gospel, die sie am Wochenende erlernten.
Allein das Alter der Teilnehmer reichte von den zehn Jahren des jüngsten Mitglieds Henrik Fauck bis zu 69 Jahren Lebenserfahrung.

Musiker
Für die instrumentale Unterstützung sorgte die rejoiSing-Band mit Bernhard Hocks (E-Gitarre), Christian Schmitz (Bass), Patrick Theil (Schlagzeug), Martin Fauck (Chorleiter/Keyboard).

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