Spiritual Soundwaves und GospelVoices sorgten für Glück

Fotos: Werner Erkens
Fotos: Werner Erkens

 

Wer am Freitag, 5. Oktober 2018, das Gospelkonzert in der Kirche Heilig Geist Geistenbeck besuchte - der hatte Glück!

Von Werner Erkens

Gleich am Eingang gab es mit einem kleinen Maikäfer einen Glücksbringer. An den Bänken: Glückssymbole - z. B. ein Hufeisen. An den Wänden: Vielfältige Glückssymbole. Der Begriff des Glücks zog sich durch das gesamte Konzert. Und so war sich auch Sprecher Jan Dauber sicher: "Wir haben Glück, dass wir uns haben!"

Zwischen den Gesangsblöcken: Glücksverse. Für Martina Schotten, die selbst sagt: "Gospel, das ist mein Ding!", ist klar: "Singen macht glücklich und gesund!" Und sie nannte 8 Gründe, warum wir unbedingt die Stimme erheben sollten. Einer der Gründe: "Singen bringt unsere schönsten Gefühle zum Vorschein, wie ein Zauberspiegel die Seele." Wer Martina während des Konzerts beobachtete, der nimmt ihr das absolut ab.

Das Konzert wurde vom Geistenbecker Chor "Spiritual Soundwaves" und den aus Holzweiler stammenden "GospelVoices" gestaltet. Beide Chorleiter hatten eine glückliche Hand in der Auswahl der Titel.

Wie entfesselt präsentierte "Spiritual SoundWaves" z. B. den Titel "Jesus is my Lord". Riesenbeifall. Die Sängerinnen und Sänger von "GospelVoices" standen dem in keiner Weise nach - wenn auch mit einem Kontrastprogramm. Da hieß es z. B. in Mundart "Wenn mer Jospel senge". Apropos Kontrast: Mit dem Titel "Ukuthula" gab es einen Schwenk nach Afrika.

Das Konzert war kurzweilig, lebte von der Singfreude beider Chöre, die absolut überzeugten. Unter den Klängen von "Freedom is coming, oh yes I know!", zogen die Sängerinnen am Schluss gemeinsam durch die Kirche. Zuvor trug Brigitta Kemper einen letzten Glückvers vor, nämlich einen Text der Autorin Claudia Henkel (1963):

Glück

Was ist Glück, wird mancher fragen,
ganz so leicht kann man's nicht sagen.

Kann man's sehen oder spüren?
Kann man's gewinnen, auch verlieren?
Kann man's halten oder schenken?
Wie soll man darüber denken?
Kann man's greifen, sogar hören?
Kann man es vielleicht vermehren?

Niemand weiß genau zu sagen:
Was ist Glück? Wen kann man fragen?

Des einen Glück, des anderen nicht,
es komnmt drauf an, aus welcher Sicht.

Wer Unglück kennt, weiß Glück zu schätzen.
Glück ist Ruhe, nicht nur hetzen.
Glück ist Sonne, wenn es regnet.
Glück ist Regen, wenn es dörrt.
Glück ist, wenn man Glück begegnet,
Glück ist jedes liebe Wort.
Glück ist auch, gesund zu sein.
Glück hat, wer nicht ist allein.

Glück ist, morgens aufzustehen,
aufrecht durch den Tag zu gehen.

Denn weniger ist manchmal mehr,
Bescheidenheit tut Not so sehr.

Was man gibt, das kommt zurück,
am schönsten ist das kleine Glück.

(Aus: Der Lokalbote / Odenkirchener Nachrichten vom 7.10.2018)

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