Aktuelles aus unseren Vereinen

Mi

13

Dez

2017

Deutsch-russischer Frauenchor Rjabinuschka

Deutsch-russischer Frauenchor Rjabinuschka | Hier und heute | 07.12.2017 | 09:02 Min. | Verfügbar bis 07.12.2018 | WDR
Deutsch-russischer Frauenchor Rjabinuschka | Hier und heute | 07.12.2017 | 09:02 Min. | Verfügbar bis 07.12.2018 | WDR

Ob temperamentvoll oder melancholisch, a capella oder mit Akkordeon. Sie singen von Sehnsucht, Liebe, Heimat und grenzenloser Freude, die Frauen vom deutsch-russischen Frauenchor "Rjabinuschka" aus Erkelenz. Übersetzt heißt das Eberesche und steht für Liebe und Vertrauen.

Zumeist singt der Verein in Kirchen oder auf Musikfesten. Der deutsch-russische Frauenchor Rjabinuschka wurde 1995 in Erkelenz als Verein gegründet. Die Mitglieder waren 1992 mit einer großen Aussiedlerwelle Deutschstämmiger aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Unter ihnen die ausgebildete Chorleiterin Nadesha Reder, die mit einigen der Frauen begann, Lieder aus der alten Heimat zu singen. Aus den anfangs zwanglosen Treffen wurden wöchentliche Chorproben. Für ihre neue Heimat Erkelenz haben sie sogar ein Lied geschrieben.
Zu Chorleiterin Nadeshda und ihren Sängerinnen gesellte sich später Willi Zache. Er begleitet den Chor auf dem Akkordeon und hat ebenso wie Chorleiterin Nadeshda in Russland eine handfeste musikalische Ausbildung genossen.

 

https://youtu.be/IEjOWYgPaUI

 

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Mo

20

Nov

2017

Zukunft der Männerchöre

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
kein Werkschor mehr in Erkelenz ab Anfang 2018 - und welchen Männerchor trifft es als nächstes? Als ich vor einigen Tagen beim Abschiedskonzert am Flügel saß, war ich mir der Tatsache bewusst, dass die Gründe für das Ende auch andernorts zu einer ähnlichen Entwicklung führen dürften:
 
Sicherlich war in der Vergangenheit die Gattung des klassischen Männerchors angesichts eines kleineren Freizeitangebots überdurchschnittlich stark präsent, soweit man den Vergleich mit anderen Chorgattungen (Frauenchor, gemischter Chor) heranzieht. Aber ab welchem Stadium spricht man von "Gesundschrumpfen" und ab wann vom "Chorsterben"?
 
Nein - sinnvoller ist es, das gemeinsame Singen von Männern wieder mit positiven Attributen zu versehen und das Machbare herauszustellen. Dazu ist der Ist-Zustand unter realistischen Voraussetzungen zu berücksichtigen - vorrangig vor dem Hintergrund der vorhandenen Altersstruktur:
  • Sind noch Mitglieder mittleren Alters und mit "junggebliebenen" Wesenszügen in nennenswerter Zahl vorhanden? Dann spreche man Interessenten dieser Altersgruppe gezielt und persönlich an und werbe mit der aktuellen Ausrichtung des Repertoires
  • Sind praktisch alle Mitglieder in hohem Lebensalter angekommen, fühlen sich jüngere Sänger als Einzelmitglieder in einem solchen Umfeld erfahrungsgemäß nicht mehr heimisch. Dann wäre zu überlegen, ob man den Verein nicht als Seniorenprojekt mit Repertoire führt, dass entsprechenden strukturellen Vorgaben Rechnung trägt. Der Schwierigkeitsgrad ist so zu wählen, dass auch Neueinsteiger höheren Alters Erfolgserlebnisse erwarten können, zumal auch die erfahrenen Sänger diese Literatur neu einstudieren müssen
  • Ist der Verein unumkehrbar überaltert und nicht mehr zu Veränderungen zu bewegen, bleibt leider nur die Möglichkeit, sich in der Kunst des Loslassenkönnens zu üben. Viele Mitglieder halten am klassischen Chorgesang und am deutschen Volkslied nicht aufgrund inniger Bindung an diese Genres fest, sondern schlicht und ergreifend, weil degenerative Prozesse in Geist und Körper allenfalls die Beschränkung auf Inhalte ermöglichen, die aus dem Langzeitgedächtnis zumindest teilweise abrufbar sind. Neues wird abgelehnt, weil das Erlernen zu mühsam oder praktisch nicht mehr möglich ist. Klassische Chorliteratur ist zumeist für geschulte jüngere Stimmen komponiert worden - allerdings kann man sich bei Beibehaltung solcher Literatur lange Zeit suggerieren, alles sei noch so wie früher. Wehe, es kommt dann ein Chorleiter daher, der einem Sänger mit sechzigjähriger Vereinserfahrung seine Schubert-Sätze wegnehmen will. Solche Dirigenten sind dann etwa genauso angesehen, als wenn sie ihren Sängern den Ratschlag erteilen wollten, besser ins Altersheim zu ziehen... .
Bei meinen Chören erlebe ich es des öfteren, dass es auch anders funktionieren kann. Grundsätzlich ist das Singen im Seniorenchor mit nicht geringerem Potenzial behaftet als das von Kinder- und Jugendchören, eher im Gegenteil. Wenn man dann als Chorleiter noch der schreibenden Zunft zuzurechnen ist, lässt sich mit dieser Gattung einiges bewegen. Selbst in den aktuellen Hitparaden befindliche Titel (die auch in deutscher Sprache sein können) sind bei fachkundiger Bearbeitung für Chöre jeglicher Altersstruktur bestens machbar.
 
Mit herzlichen Sangesgrüßen
Ihr Frank Scholzen
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Di

14

Nov

2017

Werkschor singt ein letztes "Glückauf"

Zum letzten Mal leitete Alexandra Hillebrands den Werkschor "Glückauf" der Firma MH Wirth - im Pfarrzentrum am Johannismarkt fand nun das letzte große Herbstkonzert statt. FOTO: Jürgen Laaser
Zum letzten Mal leitete Alexandra Hillebrands den Werkschor "Glückauf" der Firma MH Wirth - im Pfarrzentrum am Johannismarkt fand nun das letzte große Herbstkonzert statt. FOTO: Jürgen Laaser

Erkelenz. Der im Jahr 1953 gegründete Werkschor "Glückauf" der Firma MH Wirth löst sich am Jahresende auf. Zum letzten Mal fand daher das große Herbstkonzert statt. Das Publikum dankte den Sängern mit langem und herzlichem Applaus.


Von Kurt Lehmkuhl


 

 

Mit einem letzten großen Herbstkonzert verabschiedete sich der Werkschor "Glückauf" der Firma MH Wirth von seinem treuen Publikum in Erkelenz. Der 1953 gegründete Männerchor löst sich Ende des Jahres auf. "Mit 64 Jahren denkt so mancher Arbeitnehmer an den Ruhestand", meinte der Vorsitzende Gottfried Reinartz bei der Begrüßung der Besucher im nahezu ausverkauften Saal des katholischen Pfarrzentrums, nun habe auch der Chor das Rentenalter erreicht. Doch ist dies nicht der tatsächliche Grund für das Ende.

Die Mitglieder des Chores haben inzwischen ein Durchschnittsalter von über 75 Jahren, und mit jungen Zugängen ist nicht zu rechnen. So geht der Chor den schmerzlichen Weg der Auflösung. "Mit dem Chor geht auch ein Stück des Erkelenzer Kulturlebens verloren", bedauerte Reinartz, der dem Publikum dankte, das dem Chor so viele Jahre lang gewogen geblieben ist; egal, wo auch immer er auftrat. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber "wir wollten kein Dahinsiechen des Chores beobachten." In Anlehnung an einen Liedtext meinte Reinartz: "Das Herz sagt ja, der Kopf sagt nein."

Nicht nur musikalisch nahm der Chor seine Zuhörer mit auf eine "Zeitreise", wie Chorleiterin Alexandra Hillebrands erklärte. Schon zuvor wurden bei einer Diaprojektion Stationen aus dem abwechslungsreichen Chorgeschehen gezeigt, und so mancher wurde auf längst vergangene Höhepunkte aufmerksam, wie etwa den Auftritt von Tenor Rudolf Schock im Jahre 1961 oder das Mitwirken der Operndiva Ingeborg Hallstein 1969. Auf dem Programmzettel hatte der Chor noch einmal alle Stücke aufgelistet, die er im Laufe der Zeit einstudiert hatte, 152 Werke kamen zusammen, bekannte Opernchöre ebenso wie Kirchenlieder, Wanderlieder oder Schlager. Dass der Chor auch nie das soziale Engagement aus den Augen verlor, wurde deutlich bei den vielen Benefizkonzerten, etwa für die Lebenshilfe.

Doch damit ist es nun vorbei, zum letzten Mal bat die Dirigentin den Chor, "meine Männer", wie sie sagte, um Aufmerksamkeit und Konzentration für ein unterhaltsames Programm. Auch für sie wird dieses Konzert einen besonderen Stellenwert haben; zum einem leitete sie den Chor exakt 20 Jahre, zum anderen feierte sie beim Abschied Geburtstag, was den Chor mit rund zwei Dutzend Stimmen selbstverständlich zu einem vierstimmigen Kanon veranlasste bei einem "Blumenstrauß mit Tönen".

Das Konzert, bei dem Glückauf unterstützt wurde von Sopranistin Andrea Hörkens, Tenor Robert Hillebrand und Pianist Frank Scholzen sowie von Anna Hillebrands, der jungen Tochter der Chorleiterin mit einer Einlage mit der Trompete, brachte bekannte und beliebte Melodien wie der Gefangenenchor aus der Verdi-Oper Nabucco oder Chansons wie "Schau mich bitte nicht so an" von Edith Piaf oder Schlager wie "Amarillo" von Neil Sedaka. Langer, herzlicher Beifall war der Dank der Zuhörer an den Chor, dessen "Lippen schweigen" aus der Lehár-Operette "Die lustige Witwe" zum Abschluss nicht nur symbolischen Charakter hatte. Ab nun schweigt der Chor in der Öffentlichkeit, auch wenn er bei Philipp F. Silchers "Frisch gesungen" verkündet hatte: "Alles wird wieder gut."

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INFO

Singen im Krankenhaus für Patienten

Noch einen einzigen Auftritt wird der Werkschor "Glückauf" haben, wenngleich es kein Konzert sein wird, wie Vorsitzender Gottfried Reinartz verriet: In der Vorweihnachtszeit wird der Chor, wie schon seit vielen Jahren, das Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz besuchen. Auf den Stationen werden zur Freude der Patienten und zur Einstimmung auf das Fest Weihnachtslieder gesungen.

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(Rheinische Post 14.11.2017)

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Fr

10

Nov

2017

Abschied vom Erkelenzer "Werkschor Glückauf"

Erkelenz. Am Sonntag (12. 11. 2017) werden Tränen fließen im Pfarrzentrum Sankt Lambertus in Erkelenz. 114 Jahren nach dem ersten Konzert wird der "Werkschor Glückauf" des Traditionsunternehmen Wirth zum letzten Mal erklingen.

Ein Stück Traditionsgeschichte geht zu Ende. Der Chor des Traditionsunternehmens Wirth, das seit 1897 in Erkelenz ansässig ist, löst sich auf. Der zweite Vorsitzende, Fred Reinartz, sieht dafür mehrere Gründe. Vor allem fehle es an Mitgliedern. Und die, die noch singen, haben ein Durchschnittsalter von 75 Jahren.

Auch Rudolf Schock sang mit. (Rudolf Schock im Jahr 1961 neben einem Flügel)
Auch Rudolf Schock sang mit. (Rudolf Schock im Jahr 1961 neben einem Flügel)

Rudolf Schock 1961


Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Chor einen Boom. Damals konnten wir aus dem Vollen schöpfen, erinnert sich Fred Reinartz. Das erste öffentliche Konzert nach dem Krieg fand am 23. November 1953 statt. Damals in einer Sporthalle in Erkelenz. Doch der Chor wurde immer beliebter, auch beim Publikum. Schon bald zog der Werkschor für seine Konzerte in die wesentlich größere Kaiser-Friedrich-Halle nach Mönchengladbach um. Es folgten Jahre mit beeindruckenden – und immer ausverkauften - Konzerten. Viele berühmte Solokünstler sangen mit dem Werkschor, darunter Anneliese Rothenberger, Rudolph Schock oder auch Hermann Prey.


Schwindende Mitgliedszahlen

"Das Repertoire reichte damals vom klassischen deutschen Liedgut über Opern- und Operettenmelodien", erzählt Reinartz. Aber – so wie die großen Namen und Stargäste im Laufe der Jahre verschwanden, so sank auch die Zahl der Sänger. Es wurden Versuche gestartet, den Chor am Leben zu halten. Sänger, die gar keine Bindung zur Firma Wirth hatten, wurden aufgenommen. In der Firma selbst war das Interesse an dem Chor nicht mehr groß, obwohl die Proben sogar während der normalen Arbeitszeit stattfanden. "In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Mitglieder auf 25 gesunken", sagt der zweite Vorsitzende. Für ihn die Folge des großen Chorsterbens in Deutschland.


 Abschlusskonzert mit schönsten Liedern

Außerdem war die Lust der Sänger auf neue Lieder nicht mehr ganz so groß. Die "alten Recken" wollten lieber die alten, deutschen Lieder weiter singen. Auch, weil viele keine Fremdsprache können. Fred Reinartz bringt es dann auch auf den Punkt, es habe keinen Sinn mehr gemacht, den Chor weiter aufrechtzuerhalten. Das letzte Konzert soll nochmal ein Höhepunkt werden, wenn auch ein trauriger. Immerhin mit Andrea Hörkens und Tenor Robert Hillebrands konnten zwei bekannte Solisten gewonnen werden. "Das Programm ist ganz einfach. Wir werden die schönsten Lieder der vergangenen Jahrzehnte singen", so Reinartz.

Das Konzert im Pfarrzentrum Sankt Lambertus Erkelenz beginnt am 12. November um 17 Uhr. Der Eintritt kostet neun Euro.

Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich.
(WDR Lokalzeit Aachen, Stand: 09.11.2017)

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Mi

11

Okt

2017

Tolles Oktoberfest mit den "Wildecker Herzbuben"

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Mi

11

Okt

2017

Fröhliche Stimmenvielfalt

Der Cantamus-Chor aus Kerpen-Buir unter Leitung von Anna Paasche beim Konzert in Holzweiler.   FOTO: Laaser
Der Cantamus-Chor aus Kerpen-Buir unter Leitung von Anna Paasche beim Konzert in Holzweiler. FOTO: Laaser
Erkelenz. Der Saal Boss in Holzweiler vereinte drei Chöre unter einem Dach. Unter dem Motto "Oh happy day" waren Songs und Gospels zugunsten der integrativen Band "Rur-Rock - Wir zusammen" zu hören.
Von Renate Resch

Es war ein freudiger Tag, an dem drei befreundete Chöre bei einem Konzert in Holzweiler ein gemeinsames Programm unter dem Titel "Oh happy day" sangen. Der Alltag mit allen schwierigen und schmerzlichen Ereignissen blieb für einige Stunden hinter den Besuchern.

"Der Chor ,Gospel Voices' ist vor 16 Jahren aus einer lockeren Zusammenkunft von Leuten, die gerne singen, entstanden", erzählte Klaus Hurtz, der Chorleiter und Gründer. Durch ihren Förderer, Pastor Josef Semrau, der leider 2013 mit 59 Jahren verstorben sei, habe sich der Chor rasch etabliert. Semrau lud die Mitglieder immer wieder zur Mitgestaltung der Gottesdienste ein, woraus regelmäßige Proben und feste Chorzusammenkünfte resultierten. "Dadurch hat sich der Chor sehr stabilisiert und gefestigt", erzählte Hurtz weiter, "wir hatten ständig Auftritte vor Augen, auf die wir hingearbeitet haben. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht." Mittlerweile zählt der Chor 30 Mitglieder in einer Altersspanne von 30 bis 80 Jahren. Beim jetzigen Konzert sangen erstmals sechs neue Mitglieder mit, die in zusätzlichen Proben darauf vorbereitet wurden.

Ein ehemaliges Mitglied des "Gospel Voices"-Chores war nach Bochum gezogen und hatte dort eine Möglichkeit gesucht, weiter zu singen. Der Sänger fand einen Jazz-Chor in Hattingen, und lud seinen Ursprungschor aus Holzweiler voriges Jahr zu einem Konzert ein. Es war für alle ein tolles Erlebnis, in einer anderen Stadt gemeinsam zu singen. Daraus entstand der Gedanke, die Einladung zu erwidern und die Chöre in Holzweiler für einen Abend zu vereinen.

Mit Kerpen-Buir verbindet Holzweiler die Problematik der Standortlage als Rand zu einem Braunkohlentagebau. Zwar hat Holzweiler das Glück, nicht weggebaggert zu werden, aber durch die Halbinsellage, durch Lärmbelästigung, Licht und Staub, dürfte die Lebensqualität eingeschränkt werden. Das Teilen die Bewohner mit den Menschen aus Kerpen-Buir. Vor zwei Jahren besuchte der Chor die Stadt, und es gab dort ein gemeinsames Konzert. Nun ging auch an diesen Chor die Einladung zum Gemeinschaftskonzert.

Der Cantamus-Chor ist ebenfalls ein spirituell orientierter Chor, wobei in seinem Repertoire auch deutsche Lieder eingebettet sind. Er ist ein reiner A-cappella-Chor, der gelegentlich mit Instrumental-Unterstützung spielt. Beim gemeinsamen Konzert trug er "Hallelujah" von Leonard Cohen, "Singen von Gottes Wegen" ebenso wie "Irish Blessing", ein traditioneller irischer Segen, vor. Die "Gospel Voices" sangen englische Gospels wie "Down to the river to pray" von Ken Medema oder "The lord just keeps on blessing me" von Lisa Nelson. Stefan Hurtz unterstützte den Chor am Klavier. Das Jazz-Chor-Repertoire reichte von "Blue moon" von Lorenz Hart und Richard Rodgers über "Barbara Ann" von den Beach Boys zu "Woza nkosi" von Martin M. McCall. Der Chorleiter Gregor Brück, ein professioneller Pianist, begleitete die Stücke.

Das klangvoll, raumfüllende Finale einte alle drei Chöre und zeigte das gesamte Stimmenrepertoire mit klangvoller Akustik. Mit dem Mottogebenden Song "Oh happy day" verabschiedeten sich alle Sänger und entließen die Zuhörer in fröhlich, beschwingter Stimmung.

(Quelle: RP vom 11.10.2017)
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Mo

02

Okt

2017

Sängerfrühschoppen 1. Oktober 2017 im Bürgersaal in Katzem

Chorleiterin Alexandra Hillebrands probt mit allen Sängern ein Lied ein.Foto: Stadtmusikbund Erkelenz e.V.
Chorleiterin Alexandra Hillebrands probt mit allen Sängern ein Lied ein.Foto: Stadtmusikbund Erkelenz e.V.

Katzem. Ca. 115 Teilnehmer sind der Einladung des Stadtmusikbundes gefolgt und haben am Sängerfrühschoppen, in dem sehr gut vorbereiteten Bürgersaal in Katzem, teilgenommen.

Die Teilnehmer wurden von der Vorstitzenden Karin Heinze auf das herzlichste begüßt. Auch einige Ehrengäste wurden genannt, wie z.B. als Mitglied des Deutschen Bundestages Herr Wilfried Oellers, sowie der stellv. Bürgermeister der Stadt Erkelenz, Herr Walter van der Vorst mit seiner Frau und der stellvertretender Fraktionsvorsitzende für die CDU Fraktion, Herr Klaus Steingießer.

Für einen Wortgottesdienst konnte der Pastoralreferent Herr Robert Zylka gewonnen werden.

Der heimische Trommler & Pfeiferkorps aus Katzem eröffnete, nach dem ausgiebigen Frühstück, mit einigen Stücken aus Ihrem Repertoire.

Danach wurden die sangeswilligen Teilnehmer animiert ein gemeinsames Lied einzustudieren. Frau Alexandra Hillebrands (Chorleiterin des Werkschores) übernahm diesen Part und zusammen wurde das Lied "Lebe, Liebe, Lache" einstudiert und gesungen.

Der anschließende Wortgottedienst durch Hern Robert Zylka, welcher den Teilnehmern außerordentlich gut gefiel, bildete den Abschluß der Veranstaltung.

Auch hier mußte kräftig mitgesungen werden.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die, an der Mitgestaltung beteiligten Personen.

(Stadtmusikbund Erkelenz e.V.)

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Mo

25

Sep

2017

Sehr vielseitig: Pop, Jazz und Gospel Konzert des Chores „GospelVoices Holzweiler“

HOLZWEILER. Am Sonntag, 8. Oktober, 16.30 Uhr, findet in Holzweiler im Saal Boss ein Gemeinschaftskonzert des Chores „GospelVoices Holzweiler“ zusammen mit dem Jazzchor Hattingen und dem Chor „Cantamus“ aus Kerpen-Buir statt. Das Konzert steht unter dem Motto „Oh happy day“. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, es wird um Spenden für das integrative Projekt „RurRock – Wir zusammen“ gebeten.

Die Zuhörer erwartet ein kurzweiliger Nachmittag mit Stücken aus der Pop-, Jazz- und Gospelliteratur, von einer Chorversion des Jazzklassikers „Hit the Road Jack“, über traditionelle Gospel wie „Down to the River to Pray“ bis zu „Barbara-Ann“.

Im Jahr 1999 fand sich in Holzweiler eine Gruppe von sangesfreudigen Männern und Frauen verschiedenen Alters, die sich sporadisch trafen, um Gottesdienste mit modernen Liedern musikalisch zu gestalten. Seit dem erfolgreichen Auftritt bei einem Konzert im Jahre 2001 wurde der Entschluss gefasst, nicht mehr nur sporadisch, sondern regelmäßig zu proben. Aus dieser Gruppe bildete sich somit ein Chor, der sich der Gospelmusik zuwandte und seit dem unter dem Namen „GospelVoices“ besteht. Bald kamen Anfragen, Erstkommunion- und Firmgottesdienste musikalisch zu umrahmen. Seit Dezember 2002 nimmt der Chor regelmäßig an den Adventskonzerten in Holzweiler, in der ehemaligen Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, heute Filialkirche der katholischen Pfarrgemeinde Christ-König Erkelenz teil. Musikalisch begleitet werden Brautmessen und sonstige Gottesdienste. Pro Jahr absolviert der Chor durchschnittlich 12 – 14 Auftritte.

Inzwischen wurde ein recht umfangreiches Repertoire erarbeitet und die Chormitglieder freuen sich, wenn sie Gelegenheit erhalten, einiges davon zu Gehör zu bringen. Die GospelVoices bestehen zurzeit aus 30 Sängerinnen und Sängern und probt jeden Mittwoch von 18.30 bis 21 Uhr in der Alten Schule in Holzweiler. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Neben den regelmäßigen Proben wird bei Workshops, Chortagen und Chorwochenenden auch die Geselligkeit gepflegt. Chorleiter ist Klaus Hurtz, Gründer und Mitglied verschiedener Chöre und Mitglied der Band „Rur Rock“.(red)

(Report am Sonntag 24.09.2017)

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Mi

20

Sep

2017

Gemeinschaftskonzert "Oh happy day" in Holzweiler

Der Chor Gospel-Voices aus Holzweiler
Der Chor Gospel-Voices aus Holzweiler

Holzweiler

Der Chor GospelVoices Holzweiler, der Jazzchor Hattingen und der Chor "Cantamus" aus Kerpen-Buir veranstalten am Sonntag, 8. Oktober, um 16.30 Uhr
ein gemeinschaftliches Konzert.

 

Das Konzert im Saal Boss in Holzweiler steht unter dem Motto "Oh happy day".
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, wobei um Spenden für das integrative Projekt "RurRock - Wir zusammen" gebeten wird.
Die Zuhörer erwartet ein Nachmittag mit Stücken aus der Pop-, Jazz- und Gospelliteratur, von einer Chorversion des Jazzklassikers "Hit the Road Jack", über traditionelle Gospel wie "Down to the River to Pray" bis zu "Barbar-Ann".
Die GospelVoices bestehen zurzeit aus rund 30 Sängerinnen und Sängem und proben jeden Mittwoch von 18.30 bis 21 Uhr in der Alten Schule in Holzweiler.

(HS-Woche 20.09.2017)

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Di

19

Sep

2017

Klassik und Jazz anregend vereint

Pianisten, Orchester und Big-Band - junge Musiker begeisterten in "Classics in Concert", hier mit den jungen Pianisten Joline Schlimm und David Coopmann. FOTO: Jürgen Laaser
Pianisten, Orchester und Big-Band - junge Musiker begeisterten in "Classics in Concert", hier mit den jungen Pianisten Joline Schlimm und David Coopmann. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz.
Junge Musiker aus Breslau und dem Erkelenzer Land begeisterten ihr Publikum bei einem Konzert in der Stadthalle. Dieses Mal wurden Klassik und Jazz vereint, um eine neue, beeindruckende Klangwelt zu eröffnen.
Von Nicole Peters

War es ursprünglich die Idee gewesen, jungen Pianisten Auftritte mit Orchestern auf großen Bühnen zu ermöglichen, die das Jugendprojekt "Classics in Concert" auf den Weg brachte, gingen die Veranstalter beim jetzigen Konzertthema "Classic meets Jazz" in der Stadthalle Erkelenz noch einen Schritt weiter: Die Big-Band des Cusanus-Gymnasiums gesellte sich erstmals dazu und erweiterte die instrumentale Ausstattung um viele Bläser und Schlagwerk. Damit gingen akustische Möglichkeiten einher, die die jungen Musiker in mehreren Stücken voll ausschöpften. Sehr zum Gefallen des Publikums, das opulenten Hörgenuss erlebte.

Zum zweiten Mal war das Orchester der Karol Szymanowski Musikschule aus Breslau innerhalb des inzwischen achten deutsch-polnischen Jugendprojekts in Erkelenz zu Gast - Dirigent Marcin Grabosz leitete die 14- bis 18-Jährigen. Der Big-Band stand Thorsten Odenthal vor, und die Leitung der Pianisten der Kreismusikschule Heinsberg lag in den Händen von Initiator Josef Paczyna. Die Moderation übernahm Dr. Thomas Kalisch, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins "Pro Musica" Erkelenz.

Damit die jungen Musiker die ausgewählten Stücke in der jeweiligen Konstellation spielen konnten, schrieb Adam Wesolowski passende Arrangements. Die "Revolutionsetüde c-Moll" des Lebemanns Frédéric Chopin war in ein jazziges Thema gebracht worden - Pianist Benedikt Kaliciak spielte hier vor einer beeindruckenden klanglichen Gesamtkulisse. Den "Walzer Nr. 2" des Komponisten Dmitri Schostakowitsch trugen die jüngsten Klavierspieler, Joline Schlimm und David Coopmann, vor: Hierbei übernahmen vier Saxophone die Parts der ursprünglich vorgesehenen Hörner.

Gelegenheit, die an diesem Abend durch die Vielzahl der Instrumente vorhandenen Möglichkeiten auszuschöpfen, bot etwa das Stück "Danzon Nr. 2" vom zeitgenössischen mexikanischen Komponisten Arturo Marquez. Dieser sei für phänomenale sinfonische Orchestermusik mit Soli bekannt, in die er Bestandteile seiner Heimat einbaue, kündigte Kalisch an. Die Musiker bauten den Vortrag stückweise in Tempo und Klangstärke auf, wobei Flöte oder Violine Schlüsselrollen zukamen. Alle schlossen mit beeindruckend homogenem Gesamtklang ab. Zur Verstärkung der Bläser kam nach der Pause im Werk "Konzert Nr. 2, op. 14" von Nikolai Kapustin - eine sehr dichte, qualitativ hochwertige und sehr schnelle Arbeit, wie der Moderator betonte - Horst Couson als einer von zwei zusätzlichen Saxophonisten dazu. Die insgesamt lockere und mitreißende Spielart rief erneut Begeisterung im Publikum hervor.

Im Weiteren unterhielten ebenso Sänger aus den Gruppen in schönen Jazz-Songs, traten Solo-Instrumentalisten für besonders stimmungsvolle Einlagen nach vorne und bewiesen die ein Dutzend Pianisten, dass sie sogar innerhalb eines Beitrags je zu vier Händen spielen und dabei mehrmals die Akteure wechseln können. So in "Porgy and Bess" des Jazz-Komponisten George Gershwin, in dem das Gesamtensemble einmal mehr zeigte, was in ihm steckte.

"Musik, Musik, Musik!" hieß es zum Schluss - und erneut in der Zugabe nach Ovationen und lang anhaltendem Beifall im gut besuchten Haus. Dass der Erlös aus den Pauseneinnahmen und sonstige Zuwendungen ganz eben dieser zugutekomme und der Förderung der jugendlichen Musiker diene, betonte der "Pro-Musica"-Vorsitzende Thomas Kalisch.

Quelle: Rheinische Post 19.09.2017)
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Fr

15

Sep

2017

"Classics in Concert" - Musik verbindet

 Bürgermeister Peter Jansen (r.) empfing die jungen Musiker gestern in der Burg und kam mit ihnen ins Gespräch. FOTO: Jürgen Laaser
Bürgermeister Peter Jansen (r.) empfing die jungen Musiker gestern in der Burg und kam mit ihnen ins Gespräch. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz. "Classics in Concert" heißt es am morgigen Samstag, 16. September, um 17 Uhr in der Stadthalle. Unter der musikalischen Leitung des Initiators Josef Paczyna findet das Konzert im Rahmen des achten deutsch-polnischen Jugendprojektes statt. Das Orchester der Karol Symanowski Musikschule aus Breslau (Dirigent ist Marcin Grabosz), Pianisten der Kreismusikschule Heinsberg und die Big Band des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz (Dirigent ist Thorsten Odenthal) konzertieren dabei gemeinsam.

Bürgermeister Peter Jansen nutzte gestern die Gelegenheit, die jungen Musikerinnen und Musiker zu begrüßen und hatte in die Burg eingeladen. Jansen würdigte den Einsatz von Josef Paczyna: "Wenn man sich kennt, wenn man Fremdes kennenlernt und sich wohlfühlt, dann ist der Sinn eines solchen Projektes erfüllt." Auch Paczyna ist erfreut, was aus seiner Idee geworden ist: "Es ist ein lebendiger Kontakt entstanden, der sich durch die Jahre zieht."

Für den heutigen Freitag kündigte Paczyna noch intensive Proben an, ehe dann morgen das Konzert beginnt. Karten (10 Euro, ermäßigt 8) gibt es bei Viehausen, Kölner Straße.

(back)
(Rheinische Post 15.09.2017)

Mi

28

Jun

2017

Neues Konzertkonzept "Musik im Grünen"

Erkelenz. Kreismusikschule unterhält bestens mit eigenen Kräften aus verschiedenen Jahrgängen.
Von Philipp Schaffranek

Zum ersten Mal hatte die Kreismusikschule zu "Musik im Grünen" eingeladen. Bislang hatte das Open-Air-Konzert im Garten der Musikschule in Erkelenz "Jazz am Ring" geheißen, und gespielt worden war entsprechend vornehmlich Jazz-Musik, auch von externen Musikgruppen. Das war in diesem Jahr anders: Die Schüler der Kreismusikschule sollten im Freien musizieren. "Wir haben heute nur eigene Kräfte", sagte Gerda Mercks, die Leiterin der Kreismusikschule.

Zuerst trat der Kinderchor Kunterbunt auf. Bereits zu Beginn hatten sich viele Zuhörer vor der Bühne versammelt. Und die waren gleich eingeladen mitzusingen. Denn neben den Liedern "Leise zieht durch mein Gemüt", "Wenn ich glücklich bin" und "Liebe Sonne komm doch runter" hatte der Chor unter der Leitung von Ellen Hinkel und Ruth Couson mehrere Lieder vorbereitet, bei denen die Zuhörer mitmachen sollten. Und so schallte es laut durch den Garten "Ich lieb' den Frühling".

Einen großen Auftritt hatten danach die Kinder des zweiten bis vierten Schuljahrs der Mühlenbachschule in Baal und der Friedrich-Honigmann-Schule in Schaufenberg, die am Projekt "Jedem Kind ein Instrument" teilnehmen. Geleitet wird das von Musiklehrer Andreas Schell. Trotz des jungen Alters beherrschten die Kinder Geigen, Klavier, Trompeten und das Xylophon schon sehr gut. Mit "Seven Years" von Lukas Graham präsentierte das junge Orchester sogar einen aktuellen Pop-Song. Ebenfalls hatten die Kinder "Freude schöner Götterfunken" vorbereitet.

Mit klassischer Musik und Filmmelodien unterhielt das Querflötenorchester das Publikum. Esther Mann hatte ihr vierstimmiges Orchester gut auf den Auftritt vorbereitet. Gleiches galt für Ernest Frissen, den Dirigenten des Sinfonieorchesters der Kreismusikschule. Zuerst bespielte er den Garten mit dem Jugendsinfonieorchester und dem Sinfonieorchester. "Quiet Evening", der Pop-Song "Nobody Knows" und die erste Symphonie von Johannes Brahms standen auf dem Programm. Allein eröffnete das Sinfonieorchester mit dem Teil "Frühling" aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Raphael Gisbertz (Violine) und Aaron Birgel (Cello) überzeugten mit ihren Soli. Danach wurde es dramatisch bei "Duel oft he Faiths" und "Battle oft he Heroes" von John Williams. Romantisch dagegen klang es bei "Romeo und Julia" von Piotr Tschaikowsky.

Zum Abschluss gab es dann doch Jazz: und zwar von der Bigband "Jazzlive" der Kreismusikschule, die Rainer Tegtmeyer dirigiert und die in diesem Jahr ihr 25-Jähriges feiert. Mit verschiedenen Jazz-Standards beendete das Orchester das abwechslungsreiche Konzert im Grünen und erntete viel Applaus.

Quelle: RP
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Mo

19

Jun

2017

Musik im Grünen

Erkelenz - Das diesjährige Konzert im Garten der Kreismusikschule am Schulring 38 in Erkelenz steht unter dem Motto „Musik im Grünen“.
Am Samstag, 24. Juni, ab 17 Uhr lädt die Kreismusikschule ein zu Musik unter freiem Himmel und guten Gesprächen.
Anders als bei Jazz am Ring stehen in diesem Jahr Schülergruppen und Orchester im Mittelpunkt. Los geht es um 17 Uhr mit einem Offenen Singen von Sormnerliedern
mit dem Kinderchor Kunterbunt. Gegen 17.45 Uhr spielt ein großes JeKitsOrchester mit einer großen Bandbreite von Instrumenten mit
Schülem der Grundschulen Baal und Schaufenberg. Um 18.30 Uhr etwa schließt sich das Querflötenorchester an mit klassischer und populärer Musik, gefolgt vom Sinfonieorchester, dass neben bekannten klassischen Werken
von Vivaldi und Tschaikowsky beliebte Filmmusiken im Programm hat.
Zum Abschluss gegen 20.15 Uhr spielt Jazzlife, die Bigband der Kreismusikschu-
le. Sie feiert in diesem Jahr ihr 25-jährigesBestehen. In bewährter Manier überzeugt die Band mit ihrem breiten Repertoire vom klassischem
Swing und Jazz bis zu PopHits.
Der Förderkreis hat während des Konzeıtes den Biergarten geöffnet und sorgt mit Gegrilltem und kühlen Getränken für das leibliche Wohl.
Bei schlechter Witterung findet „Musik im Grünen“ im Atrium des Berufskollegs, Schulring 40, statt.

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Mi

31

Mai

2017

"Städtischer Gesangverein" gründet Kinderchor

Vorsitzender: Peter Goertz, Chorleiterin:  Melissa McCauley-Irle, Geschäftsführer: Alfred Reipen
Vorsitzender: Peter Goertz, Chorleiterin: Melissa McCauley-Irle, Geschäftsführer: Alfred Reipen

Der “Städtische “Gesangverein freut sich, dass es nun endlich so weit ist, seinen Kinderchor aus der Taufe zu Heben.

Am Donnerstag, den 29. Juni  und 06. Juli 2017 um 17:30 Uhr starten wir im Mehrzweckraum vom Johanniterstift Erkelenz, Südpromenade 24.

Wir laden ausdrücklich alle Kinder zwischen 7 und 12 Jahren ein, egal welche Nationalität, das Singen in einer Gemeinschaft kennen zu lernen.

Der Städtische Gesangverein konnte für die Chorleitung Frau Melissa McCauley-Irle gewinnen. Vielen Kindern ist Frau McCauley-Irle vom Regenwald Musical Projekt des Stadtmusikbundes im Jahr 2016 bekannt.

Ausdrücklich bedankt sich der Städtische Gesangverein beim Johanniterstift Erkelenz für das zur Verfügung stellen des Proberaumes, sowie besonders bei Herrn Heinz Musch für die tolle Unterstützung und Beratung.

Nun hoffen wir viele Kinder an den ersten beiden Probentagen kennen zu lernen.  Anfang September, ab 07. 09. 2017,  nach den Schulferien, wird dann voll durchgestartet mit den regelmäßigen Proben an jedem Donnerstag von
17:30 bis 18:30 Uhr.

Der Vorstand

Di

23

Mai

2017

Ein Wochenende voller Gospelklänge

Abwechselnd leiteten die Dozenten - hier Wolfgang Zerbin - die Chorbeiträge zum Abschluss des Gospel-Workshopwochenendes in der Hückelhovener Aula. Foto: Renate Resch
Abwechselnd leiteten die Dozenten - hier Wolfgang Zerbin - die Chorbeiträge zum Abschluss des Gospel-Workshopwochenendes in der Hückelhovener Aula. Foto: Renate Resch

Hückelhoven. Zum vierten Gospelworkshop der Stadt Hückelhoven trafen sich zahlreiche musikbegeisterte Männer und Frauen, um gemeinsam zu singen und bei einem Abschlusskonzert andere an den Workshop-Ergebnissen teilhaben zu lassen.

 

Von Renate Resch

Trotz wunderschönen Frühlingswetters und warmer Temperaturen versammelten sich zahlreiche Besucher in der Aula Hückelhoven, um das große Abschlusskonzert des Gospelworkshops zu hören.

Sänger und Sängerinnen, die sich für Gospelmusik interessierten, waren eingeladen, in einem großen Chor unter professioneller Leitung zu singen. Das ganze Wochenende hatten die Menschen, die am vierten Gospelworkshop der Stadt teilnahmen geprobt. Von Freitagabend bis Sonntagmittag lernten sie in den vier Stimmen Sopran, Alt, Tenor und Bass zu singen, um dann im kleinen und großen Chor vereint ihre eingeübten Stücke im anschließenden Abschlusskonzert in der Aula zu präsentieren.

Das Konzert war gegliedert in unterschiedliche Chorgruppen. Jeder der drei Dozenten Angelika Rehaag, Hubert Minkenberg und Wolfgang Zerbin betreute einen kleinen Chor, der dann Teil des großen Chores wurde. Jeder der Dozenten arbeitete mit einem Chor parallel. Die Teilnehmer konnten selbst bestimmen, welche Stimmlage und welche Stücke sie wählen wollten.

Im abschließenden Konzert wurde von jedem Dozenten ein Stück mit dem kleinen Chor, den er/sie betreut hatte, und drei Stücke mit dem großen Chor dem Publikum vorgetragen.

Dozentin Angelika Rehaag aus Krefeld ist seit 1993 Chorleiterin von Gospelchören in Krefeld, Düsseldorf, Bonn, Meerbusch und Köln. Sie gründete 1997 das "Krefelder Gospel Musik Festival" sowie 1999 die "gospel academy krefeld", deren Leiterin sie ist. Als Workshop- und Seminarleiterin für "contemporary black gospel music" ist sie im In- und benachbarten Ausland unterwegs. Wolfgang Zerbin absolvierte sein Musikstudium an der Wiesbadener Musik-Akademie. Heute ist der Popularmusiker tätig als Produzent, Arrangeur, Komponist und Pianist / Keyboarder. In den Bereichen Vokal-(Solo-), Instrumental-, Chor- und Kinder-Popmusik hat er an einer Vielzahl unterschiedlichster CD-Produktionen mitgewirkt.

Leiter Professor Hubert Minkenberg, bekannt durch seine vielfältiten, teilweise gar preisgekrönten Aktivitäten als Musiker, Komponist, Dozent und Chorleiter, bedankte sich im Namen der Dozenten bei der Stadt Hückelhoven, die den Workshop möglich machte. Er wies darauf hin, dass die Motivation der Chorleiter nicht kommerzielle Gründe sind, diesen Workshop zu begleiten, sondern dass es ihnen um die Inhalte der Musik gehe. "Wir sind alle in verschiedener Weise gläubige Menschen, die das Christentum praktizieren und den Glauben mit Fröhlichkeit verbreiten möchten", erklärte er.

Die drei Musiker Gerd Peitzmeier/Bass, Johan Leenders/Piano und Robert Hurasky/Schlagzeug begleiteten Workshop und Konzert und rundeten mit ihren Instrumenten den Zusammenklang ab. Begonnen wurde mit einem Segenslied, "The lord is blessing me right now". Auch deutsche Texte von deutschen Komponisten waren Teil des Repertoires, wie "Du bist das Licht", ebenso wie A-capella-Stücke, die das stimmliche Volumen des großen Chores besonders zur Geltung brachten. Die Zuhörer wurden bisweilen aufgefordert mitzuwirken und selbst die Stimme erklingen zu lassen, um Teil des Ganzen zu werden.

Freude und viel Zuspruch brachten die Zuhörer den Sängern entgegen und dankten mit großem Beifall, dem dann natürlich noch einige Zugaben des Projektchors folgten.

Quelle: RP
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Di

02

Mai

2017

Bürgermeister begrüßt die neuen Familien

Erkelenz hat jetzt mehr als 46.000 Einwohner. Den kürzlich Zugezogenen überreichte Peter Jansen Informationen über die Stadt. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenz hat jetzt mehr als 46.000 Einwohner. Den kürzlich Zugezogenen überreichte Peter Jansen Informationen über die Stadt. FOTO: JÜRGEN LAASER

 

Erkelenz. Mit dem Neubürgertag wollen Stadt und Heimatverein den Zugezogenen den Start erleichtern.
Von Philipp Schaffranek

 

Bürgermeister Peter Jansen und Günther Merkens, Vorsitzender des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, begrüßten rund 40 Neu-Erkelenzer bei einem gemütliche Frühstück im Alten Rathaus. Zum ersten Mal stellten sich dort auch der Stadtmusikbund und der Stadtsportverband vor. "Wir spüren das sehr stark, dass immer wieder neue Leute dazu kommen", sagte Günther Merkens. Der Neubürgertag trage dazu bei, dass die Neubürger Ansprechpartner finden und in das Vereinsleben integriert werden.

Karin Heinze, Vorsitzende des Stadtmusikbunds, erklärte, wie die elf singenden Vereine und die zehn Instrumentalvereine unterstützt werden. Außerdem verwies sie auf die Projekte, die der Stadtmusikbund selbst veranstaltet. Zum Beispiel Gospelworkshops und Projekte für Kinder wie das Kindermusical "Panik im Regenwald".

Für die Neubürger hatte sie den Tipp: "Machen sie mit!". "Nicht nur die Musik, sondern auch der Sport wird in Erkelenz groß geschrieben", sagte Daniel Schwarz, Vorsitzender des Stadtsportverbands. Das Angebot sei "vielfältig". Im Jahreskalender stünden zudem große Sportveranstaltungen wie die der NEW-City-Lauf, die Erkelenz attraktiv machten. Dass das Vereinsleben wichtig sei, hatte zuvor schon Bürgermeister Jansen bekräftigt: "Nur wenn alle in der Gesellschaft etwas dazu beitragen, wird es eine gute Gesellschaft." In Erkelenz funktioniert das in einer guten Umgebung: "Wir wachsen und wir werden größer". Mit mehr als 46.000 Einwohnern habe die Stadt so viele Einwohner wie noch nie. Es gebe einen "idealen Bevölkerungsmix" mit Einwohnern aller Altersklassen. Viel los sei hier auch. Im Stadtgebiet oder einem der 46 Dörfer finde sich kein Wochenende ohne Veranstaltung. Besonders hob Jansen den Lambertusmarkt und den Fahrradfrühling hervor.

Günther Merkens gab den Neubürgern zusätzlich ein bisschen Geschichtsunterricht. Von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 966 bis zur Kommunalen Neugliederung 1972 gab er einen kurzen Überblick über die Stadtgeschichte. Er lud die Neubürger ein, die "Zukunft aktiv mitzugestalten". Der Heimatverein mit seinen vielen Arbeitskreisen biete dazu viele Möglichkeiten.

Nach dem Frühstück im Alten Rathaus nahmen die Stadtführer Hubert Rütten, Christian Fabry und Heinz Musch die Neubürger dann mit zu einer Führung durch die historische Innenstadt.

Quelle: RP
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Mo

01

Mai

2017

Mit neuem "Kapitän" souverän auf See

Den Rettungsring in der Bühnenmitte brauchte kein Musiker. Der Städtische war mit seinem neuen Dirigenten Thomas Lindt weit entfernt davon, im Konzert Schiffbruch zu erleiden. FOTO: JÜRGEN LAASER
Den Rettungsring in der Bühnenmitte brauchte kein Musiker. Der Städtische war mit seinem neuen Dirigenten Thomas Lindt weit entfernt davon, im Konzert Schiffbruch zu erleiden. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenz. Der städtischer Musikverein nahm sein Publikum mit auf den Ozean, zur Schatzsuche und ins U-Boot. Schon die Kleinsten konnten sich in der Stadthalle präsentieren. Ohne Zugabe ging auch die Juniorband nicht von der Bühne.
Von Philipp Schaffranek

 

Der Städtische Musikverein nahm seine Zuhörer beim Frühjahrskonzert in der Stadthalle mit auf hohe See. Das Orchester präsentierte ruhige und stürmische, aber auch abenteuerlich klingende und majestätische Melodien. "Heute Abend ist aber nicht mit einer Springflut zu rechnen. Es wird alles gut gehen", kündigte Vereinsvorsitzender Karl- Heinz Wawrzinek an. Das sagte er wohl auch, weil das 55-köpfige Orchester von seinem neuen Dirigenten Thomas Lindt bestens vorbereitet worden war. "Wir sind froh, dass wir ihn haben", betonte Wawrzinek über den 51-jährigen Wassenberger, der die Erkelenzer seit Jahresbeginn dirigiert (die Redaktion berichtete).

Unter der Leitung des neuen Dirigenten erlitt das Orchester keinen Schiffbruch. Im Gegenteil: Nach vier Monaten Probenarbeit dirigierte Thomas Lindt die Musiker zwei Stunden lang gekonnt und souverän durch das erste gemeinsame Konzert. Mit dem Auftakt, der "Ocean Ridge Rhapsody" von Robert Sheldon, stach das Orchester mit strahlenden Trompetenklängen und festlichen Läufen der Flöten und Klarinetten in hohe See. Nach einer kurzen romantischen Passage folgte ein klangvoller Schluss, der Lust auf mehr machte.

Bei "Treasure Island" ging das Orchester auf Schatzsuche. Nach einem geheimnisvollen Einstieg führte Thomas Lindt das Orchester in einen lockeren und fröhlichen Teil, der den Nervenkitzel bei der Schatzsuche beschrieb. Unterhaltsam und kurzweilig führte Andreas Lua gemeinsam mit seinem Saxophonkollegen Julian Rauschen durch das Programm. "Wenn es gleich irgendwie schief klingt, das sind nicht wir, sondern die Gefühle des Mannes", sagte Lua vor "Pacific Dream". Denn das Werk von Jacob de Haan beschreibt die Gefühle eines Spaniers namens Miguel, der durch Sydney schlendert.

Ungewöhnliche Klänge hallten bei der Filmmusik zum deutschen Film "Das Boot" durch die Stadthalle. Denn beim Start des Stückes hatte man das Gefühl, jederzeit könnte ein U-Boot vor der Bühne auftauchen. Für diesen überraschenden akustischen Effekt sorgte Thorsten Odenthal, der als Gastmusiker am Synthesizer die Maschinengeräusche imitierte.

Mit leisen Klängen der Tuben setzte das Orchester bei "Moby Dick" die Grundlage für eine bewegte Walfangfahrt. Spielerisch wurde es hingegen bei "Little Mermaid", einem Medley der besten Melodien aus dem Disneyfilm "Ariell die Meerjungfrau", bei dem die Saxophone richtig jazzig spielten und die Trompeter und Flöten mit Solopassagen überzeugten.

Zum Abschluss hatte das Orchester die abwechslungsreichen Melodien aus dem Film "Fluch der Karibik" vorbereitet. Andreas Lua bedankte sich zuvor beim "besten Publikum der Welt", das nach dem facettenreichen Stück und einem gelungenen Konzert gleich mehrere Zugaben forderte.

Quelle: RP
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Mi

26

Apr

2017

Liedertafel feiert 160-jährige Tradition

Der Männergesangverein Liedertafel Holzweiler, unterstützt von Sängern aus Erkelenz und Lövenich, bot beim Konzert unter Leitung von Gerd Faßbender ein unterhaltsames Repertoire.     FOTO: Ruth Klapproth
Der Männergesangverein Liedertafel Holzweiler, unterstützt von Sängern aus Erkelenz und Lövenich, bot beim Konzert unter Leitung von Gerd Faßbender ein unterhaltsames Repertoire. FOTO: Ruth Klapproth
Erkelenz.
Der Männergesangverein Liedertafel Holzweiler hofft nach seinem gelungenen Jubiläumskonzert mit Gästen auf ein Weiterbestehen. Doch die Zukunft des Chores ist unsicher, es fehlt der Nachwuchs.
Von Philipp Schaffranek

Zum 160-jährigen Bestehen des Männergesangsvereins Liedertafel Holzweiler sollte auf jeden Fall ein Jubiläumskonzert stattfinden. "Dieser Chor hat den Deutsch-französischen Krieg überstanden, die Bismarck-Zeit und das Kaiserreich erlebt", sagte Fred Reinartz, zweiter Vorsitzender des Vereins. "Ja er hat sogar zwei Weltkriege überdauert."

Doch ob der Chor dieses Jahr überstehe, sei unklar. Für das Jubiläumskonzert hatte der aktuell 15 Mann starke Chor sieben Sangesfreunde aus Erkelenz und Lövenich als Unterstützer gewinnen können. Die Liedertafel findet keinen Nachwuchs. Mittlerweile liegt der Altersdurchschnitt bei über 70-Jahren: Ein Chor mit großer Geschichte, der das Dorfleben aktiv gestaltet, mit Konzerten, Messen, der jahrelang die Karnevalssitzung organisierte, steht kurz vor dem Aus.

Die Situation der Liedertafel prägte das Jubiläumskonzert im Saal Boss. "Wo ein Lied erklingt", war der Titel. Sollten an diesem Abend die letzten Lieder der Liedertafel erklingen? Nach 160-Jahren? Doch der Chor hatte ein Programm zusammengestellt, das in Holzweiler in Erinnerung bleiben wird. Neben dem Männergesangsverein traten die Sopranistin Andrea Hörkens und der Tenor Robert Hillebrands auf. Zu Gast war auch der junge A-cappella-Chor "Beilage extra" aus Heinsberg.

Die Sänger des Männergesangsvereins hatten Spaß, das war an ihren Gesichtern ablesbar. Sie brachten unter der Leitung von Gerd Faßbender und mit Klavierbegleitung von Frank Scholzen stimmungsvolle Volkslieder zum Besten. Darunter das italienische "Sommernacht" oder die kroatischen Lieder "Tanzlied", "Im Rosengarten", "Marina". Alle mit einem erfrischenden Klang. Für gute Stimmung sorgte auch der volkstümliche Schlager "Sierra madre" und Udo Jürgens "Griechischer Wein".

Klar, schnell und deutlich war der A-cappella-Gesang von "Beilage Extra". Auf der Bühne überzeugte der Chor - dirigiert von Jacqueline Nellissen - mit einer lustigen Performance. Vor allem Lieder der Kölner-Bands "Wise Guys" und "Basta" gehören zum Repertoire von "Beilage Extra". Hinter dem Stück "Techno" stand die Überlegung, wie sich traditionelle Kinderlieder in einer Techno-Version anhören. Auch die Arrangements der Balladen "Rolling in the deep" und "The lion sleeps tonight" kamen beim Publikum an.

Andrea Hörkens und Robert Hillebrands traten als Solisten auf und entführten in die Welt der Oper und Klassik. Bei "O mio babbino caro" aus Giacomo Puccinis Oper "Gianni Schicchi", zeigte Hörkens ihre Stimmgewalt. Hillebrands machte dies etwa bei der Ariette "Der Kuss" von Ludwig van Beethoven. Die beiden Solo-Sänger hatten auch drei Duett-Stücke vorbereitet. Beispielsweise bei "The Magic of Love" von Lionel Richie ergänzten sich beide perfekt.

Das Schlusslied des Abends war "Was uns eint" aus der Oper "Hoffmanns Erzählungen". Noch einmal sangen die Männer der Liedertafel mit ganzer Kraft. Es könnte das Ende einer langen Chorgeschichte gewesen sein.

Quelle: RP
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Di

25

Apr

2017

Großes Engagement bei den "Niersklängen"

Die Mennekrather eröffneten am Samstag als Lokalmatadoren das "Niersklänge"-Programm, ehe "Vorsicht Gebläse" das Publikum aufmischte.     FOTO: Ruth Klapproth
Die Mennekrather eröffneten am Samstag als Lokalmatadoren das "Niersklänge"-Programm, ehe "Vorsicht Gebläse" das Publikum aufmischte. FOTO: Ruth Klapproth
Erkelenz.
Wie ein junges Team eine neue, große zweitägige Benefizveranstaltung zugunsten der Kinderkrebshilfe auf die Beine stellt.
Von Kurt Lehmkuhl

Die Begeisterung ist Uwe Heldens ins Gesicht geschrieben. Der Mann von der Kinderkrebshilfe Ophoven ist wie Vorsitzender Wiljo Caron überwältigt von dem Engagement, das junge Leute aus Erkelenz an den Tag legen, um eine Benefizaktion für den Wassenberger Verein auf die Beine zu stellen.

"Als wir zum ersten Mal mit der Idee konfrontiert wurden, waren wir derart überrascht, dass uns zunächst die Spucke wegblieb", berichtet Heldens am Rande der "Niersklänge", dem zweitägigen Musikspektakel am Wochenende in Kuckum.

Auf der Festwiese der St.-Antonius-Schützenbruderschaft, auf der das überregional bekannte Oktoberfest die Scharen aus Nah und Fern anzieht, hatte das junge Organisationsteam ein 600 Quadratmeter großes Festzelt aufgestellt.

"Die jungen Menschen aus Erkelenz sind die eigentlichen Macher des Festes", betont Heldens, nicht die Kinderkrebshilfe Ophoven, die als Hauptveranstalter auftritt und die auch bei Organisation und Durchführung hilfreich zu Seite steht.

"Es war ein hartes Stück Arbeit, bis wir die 'Niersklänge' aus der Taufe heben konnten", sagt Manuel Welters, der mit seinen Freunden aus Kuckum und Venrath, Timo Amend, Tim Oellers, Michael Pisters und Max Dederichs das Projekt in Angriff nahm.

"Das war im Januar 2016. Da hatten wir unser erstes Treffen", berichtet Welters und hat Mühe, mit seinen Worten gegen die schmissige Musik anzukämpfen, die aus dem gut gefüllten Festzelt klingt. "Vorsicht Gebläse" heißt die vielköpfige Gruppe, die vornehmlich mit Blasinstrumenten dem Publikum einheizt.

"Das sogenannten Woodstock der Blasmusik in Österreich hat uns auf die Idee zu unserem eigenen Festival gebracht. Dort gibt es ein Gemeinschaftsspiel von etlichen Musikvereinen und Blasorchestern, bei dem Tausende Menschen zuhören."

So ein Gemeinschaftsspiel sollte es auch in Kuckum geben, so die Vorstellung des Quintetts. Damit ließe sich aber nur ein Nachmittag füllen, "deshalb haben wir es auf den Sonntag gelegt, und für den Samstag ein Konzertprogramm zusammengestellt und das Wochenende noch mit einem Frühschoppen am Sonntag vervollständigt."

Die Mennekrather eröffneten am Samstag als Lokalmatadoren das Programm, ehe "Vorsicht Gebläse" das Publikum aufmischte. DJ Schürzenjäger rundete den Abend ab.

Für den Frühschoppen konnte das Team nicht nur den Musikverein Keyenberg, sondern auch die spektakuläre Zollkapelle Aachen gewinnen, bevor es am Nachmittag das Gemeinschaftsspiel der Musikvereine, Trommler- und Pfeiferkorps und der Blasorchester gab.

"Angemeldet haben sich acht Vereine aus Erkelenz, Jüchen und Mönchengladbach. Hinzu kommen Musiker aus anderen Vereinen, die sich zu dem großen Ensemble hinzugesellen", sagt Welters. Fünf Stücke "und zwei Zugaben" bilden das vorher gewählte Repertoire. Das junge Organisationsteam hat vieles schultern müssen.

Das fing, mit Unterstützung der Kinderkrebshilfe, bei der Sponsorensuche an, ging mit der Verpflichtung der Musiker und der Herrichtung des Geländes weiter und endete bei der Veranstaltung selbst. "Alles in eigener Hand", lautet die Devise.

Der Ausschank geschieht mit ehrenamtlichen Kräften, die Kellner arbeiten unentgeltlich. Und schließlich muss auch ein Blick auf die "Spendentuba" geworfen werden, die Nahe dem Ausgang steht und reichlich Platz für Geldscheine bietet.

Aber nicht nur die Organisatoren und die Vertreter der Kinderkrebshilfe sind unentwegt im Einsatz. Ebenfalls stundenlang engagiert ist der Schirmherr des "Niersklänge", der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers. Ihm imponiert das großartige Engagement der jungen Leute.

Quelle: RP
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Mo

24

Apr

2017

„Auf hoher See"

Der städtische Musikverein Erkelenz lichtet unter dem Motto „Auf hoher See“ den Anker und nimmt die Zuhörer mit auf eine fantastische Reise.

Bei der Reise über die 7 Weltmeere trifft man auf Piraten, hebt Schätze, begegnet Meerjungfreuen und erlebt beeindruckende Momente über und unter Wasser.

Ort: Stadthalle Erkelenz
Datum: 29.4.2017
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Preise AK: Erwachsene 12€, Schüler/Studenten 10 €, Kinder bis 6 Jahre frei

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Mo

17

Apr

2017

Liedertafel-Konzert mit Gästen

Holzweiler Chor feiert sein 160-jähriges Bestehen musikalisch

Holzweiler  Der Männergesangverein (MGV) "Liedertafel" -Holzweiler lädt zu einem Chorkonzert anlässlich seines 160-jährigen Bestehens ein.

Unter dem Motto "Wo ein Lied erklingt" sind am Samstag, 22. April um 20 Uhr im Saal Boss bekannte und beliebte Melodien zu hören.

Musikalische Gäste sind der Jugendchor "Beilage extra" aus Heinsberg sowie die Solisten Andrea Hörkens (Sopran), Robert Hillebrands(Tenor) sowie die Pianistin Alexandra Hillebrands. Die Gesamtleitung hat Gerd Faßbender.
(Report am Sonntag 16.04.2017)

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Fr

14

Apr

2017

Trommler- & Pfeifercorps Katzem suchen Nachwuchs

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Mi

08

Mär

2017

Folklorechor Rjabinuschka singt Frühling herbei

Sein Frühlingskonzert gab der Folklorechor Rjabinuschka in der Erkelenzer Leonhardskapelle mit Willi Zacher am Knopfakkordeon und unter dem Dirigat von Nadeshda Reder.              FOTO: Jürgen Laaser
Sein Frühlingskonzert gab der Folklorechor Rjabinuschka in der Erkelenzer Leonhardskapelle mit Willi Zacher am Knopfakkordeon und unter dem Dirigat von Nadeshda Reder. FOTO: Jürgen Laaser

Erkelenz. Unterstützung bietet den Erkelenzerinnen der befreundete deutsch-russische Chor Raduga aus Mönchengladbach.

 

Von Kurt Lehmkuhl


Der Folklorechor Rjabinuschka aus Erkelenz kann und will seine Wurzeln nicht verhehlen. Der 1973 im Bauxhof von Übersiedlern aus Russland gegründete Frauenchor hat immer noch die russische Seele mit ihren Liedern voller Melancholie verinnerlicht. Dies wurde deutlich beim Frühlingskonzert, zu dem der Chor in die Leonhardskapelle eingeladen hatte.
Die Frauen unter dem Dirigat von Nadeshda Reder wollten, so die Moderatorin Maria Karew, mit ihren Liedern den Frühling herbeisingen und hatten sich dafür Unterstützung durch den befreundeten deutsch-russischen Chor Raduga aus Mönchengladbach geholt. Nicht nur mit deutschen und russischen Volksliedern wussten die Chöre in der proppenvollen Leonhardskapelle zu gefallen. Viel Beifall gab es für das deutsch-russische Lied "Unsere Chor", das vom langjährigen musikalischen Begleiter Willi Zacher getextet und arrangiert wurde und in dem die Frauen von ihrer wechselvollen Geschichte in den fast 25 Jahren des Chorbestehens erzählten. Noch größer fiel der Beifall bei "Unser Erkelenz" aus, einem Lied, für das Nadeshda Reder den Text verfasst hat und in dem auf Deutsch und Russisch der Chor ein Loblied auf seine neue Heimat und die schöne Stadt Erkelenz sang. Selbstverständlich durfte im Programm auch das eigentliche Titellied von Rjabinuschka nicht fehlen: das Lied von der Eberesche, die als Symbol für Liebe und Vertrauen steht und die dem Chor den Namen gibt. Und auch das Loblied auf das Bajan gehörte zum abwechslungsreichen Programm. Das Knopfakkordeon ist ein Instrument mit 206 Knöpfen, das von Zacher meisterhaft beherrscht wird und das den musikalischen Rahmen für viele russische Lieder liefert.
Raduga, auf Deutsch Regenbogen, sorgte mit viel Temperament und flotten Liedern für ausgelassene Stimmung. Die Reise durch die Welt begann in Russland und führte über die Ukraine schließlich bis nach Deutschland, wo sie mit "Mein Vater war ein Wandersmann" endete.
Das Konzert selbst endete mit einem gemeinsamen Auftritt der Chöre, die schon oft in den vergangenen Jahren zusammen gesungen und sich regelmäßig besucht haben. Das "Kalinka" veranlasste auch den Letzten im Saal, rhythmisch mit zu klatschten und sich von der heiteren Stimmung einnehmen zu lassen.

(Rheinische Post 08.03.2017)

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