Aktuelles aus unseren Vereinen

Di

30

Jan

2018

Mehr Musik in der Grundschule

Die Klasse 2 a der Luise-Hensel-Schule hat in einer Musikstunde bei Elke Egyptien und Astrid van Dierendonck die Geige kennengelernt. Die Schüler nehmen am "JeKits"-Projekt teil, das die Leiterinnen der Grundschule, Ulrike Neuenhofer (l.), und der Kreismusikschule, Gerda Mercks (3.v.r.), jetzt mit einem eigenen Hinweisschild dokumentieren. FOTO: spe

 

Erkelenz/Hetzerath. Die Luise-Hensel-Schule am Salierring und ihr Teilstandort in Hetzerath nehmen am "JeKits"-Landesprogramm teil, das Schüler ab der zweiten Klasse stärker an das Musizieren heranführen soll.

Von Andreas Speen

Die musikalische Bildung von Kindern wird an der Luise-Hensel-Schule und ihrem Teilstandort in Hetzerath seit diesem Schuljahr besonders gefördert - nach außen hin wird das seit dieser Woche mit Hinweistafeln dokumentiert. Der Schulverbund nimmt an dem landesweiten "JeKits"-Programm teil, das jedem Kind ermöglichen will, Musizieren, Tanzen und Singen zu lernen. Die Kreismusikschule Heinsberg, deren Sitz in Erkelenz ist, ist Partnerin der Grundschule.

Erste gute Erfahrungen mit dem "JeKits"-Programm hat die Kreismusikschule bereits an drei Grundschulen in Hückelhoven und einer in Übach-Palenberg sammeln können. Jetzt ist der erste Standort in Erkelenz hinzugekommen, worüber sich die Leiterinnen der Grundschule, Ulrike Neuenhofer, und der Kreismusikschule, Gerda Mercks, freuen.
In einem Klassenraum im Erdgeschoss der Grundschule am Salierring werden eine Geige und ein Geigenbogen herumgereicht. Vorsichtig können die Zweitklässler an diesem Vormittag erste Kontakte zu diesem Instrument aufbauen. Sie dürfen es halten und einmal probieren, was passiert, wenn sie mit dem Bogen über die vier Saiten der Geige streichen. Im ersten "JeKits"-Jahr erhält jede zweite Klasse wöchentlich eine zusätzliche Stunde Musikunterricht, die gemeinsam von einer Musikschul- und einer Grundschullehrkraft gegeben wird. "Daran nehmen alle Kinder automatisch teil", erklärt Mercks. Seit diesem Schuljahr werden sie von Sonja Konietzko (Hetzerath), Elke Egyptien (Salierring) sowie Astrid van Dierendonck (Musikschule) unterrichtet. Nach und nach lernen die Grundschüler bei ihnen unterschiedliche Instrumente kennen, aber auch über das Singen und Tanzen vermitteln ihnen die Lehrerinnen einen Zugang zur Musik. "Unser für ,JeKits' gewählter Schwerpunkt soll aber das Instrument sein", sagt Ulrike Neuenhofer. Während am ersten, kostenfreien Projektjahr alle Zweitklässler teilnehmen, ist das zweite Projektjahr freiwillig. Im dritten Schuljahr können die Kinder in Kleingruppen ein Instrument erlernen, müssen dafür aber auch bezahlen. Außerdem werden sie dann in einem Schulorchester mitspielen, welches aufgebaut wird, das aber wiederum kostenfrei ist. Das ganze "JeKits"-Programm wird vom Land Nordrhein-Westfalen unter Beteiligung der Kommunen und der teilnehmenden Familien finanziert und über eine in Bochum ansässigen Stiftung organisiert.
"Nach den Osterferien können sich die Kinder des jetzigen zweiten Schuljahres mit ihren Eltern entscheiden, ob sie im dritten Schuljahr ein Instrument erlernen möchten", erklärt Neuenhofer den Übergang zum zweiten "JeKits"-Jahr. Zunächst einmal sollen alle denkbaren Instrumente zur Wahl gestellt werden, jedoch zeigt Mercks zufolge die Erfahrung, dass sich meist schnell vier oder fünf Instrumente herauskristallisieren, auf die sich die Kinder verständigen und die dann im zweiten "JeKits"-Jahr in Kleingruppen unterrichtet werden. Dafür gehen Lehrer der Kreismusikschule in die jeweilige Grundschule. Leihinstrumente werden von der Musikschule kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Für die Klasse 2a der Luise-Hensel-Schule geht an diesem Vormittag mit dem Gong die zusätzliche Musikstunde zu Ende. Die Grundschüler haben die Geige kennengelernt, und Musikschullehrerin van Dierendonck stellt fest, dass das eine oder andere Kind dazu einen raschen Zugang gefunden habe. Vielleicht werden diese Kinder im nächsten Schuljahr, ihrem zweiten "JeKits"-Jahr, den Instrumentalunterricht besuchen. Mercks berichtet, dass bislang immer rund ein Drittel der Zweitklässler im dritten Schuljahr weitergemacht hätte. Und Ulrike Neuenhofer fügt an: "Dies wäre auch unser Ziel."
(Quelle: RP vom 30.01.2018)

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Di

30

Jan

2018

Schüler der Kreismusikschule erfolgreich bei "Jugend musiziert"

Erfolgreich bei "Jugend musiziert": Julian Jaquet (von links), Ece Yildirim, Alina Steiger und Leander Jovan Birgel. FOTO: Gerda Mercks
Erfolgreich bei "Jugend musiziert": Julian Jaquet (von links), Ece Yildirim, Alina Steiger und Leander Jovan Birgel. FOTO: Gerda Mercks

Erkelenz. Raphael Francesco Gisbertz (9) verblüfft die Jury durch seine ausgefeilte Technik und ausgeprägte Musikalität. Er wird von Ernest Frissen unterrichtet.

Schüler der Kreismusikschule Heinsberg nahmen erfolgreich an der ersten Runde des Wettbewerbs "Jugend musiziert" teil. Diese fand in Aachen, Düren und Heinsberg statt. "Unsere Schüler dürfen allesamt im März zum Landeswettbewerb nach Wuppertal fahren", teilt Musikschulleiterin Gerda Mercks mit.

Der jüngste Teilnehmer der Musikschule mit Sitz in Erkelenz war in der Regionalrunde der neunjährige Raphael Francesco Gisbertz aus Niederkrüchten, der mit 25 Punkten der Spitzenreiter bei der Wertung war und einen ersten Preis erhielt. Er wird an der Kreismusikschule Heinsberg von Ernest Frissen unterrichtet. In der Kategorie Duo "Klavier und ein Streichinstrument" verblüffte er mit seinem Klavierpartner Colin Alexander Pütz aus Niederkassel die Jury durch ausgefeilte Technik und ausgeprägte Musikalität. Beide nahmen bereits am vorletzten Wochenende in Siegburg am Regionalwettbewerb teil.

In der Wertung Klarinette solo nahmen Leander Jovan Birgel (13 Jahre) und sein Bruder Aaron Lazar Birgel als Klavierbegleiter (16 Jahre) aus Wegberg am Wettbewerb in Düren teil. Beide sind sie schon erfahrene "Jugend musiziert"-Teilnehmer. Einmal mehr erspielte Leander Jovan Birgel sich hervorragende 24 Punkte und sein Bruder Aaron Lazar sogar die Höchstpunktzahl mit 25 Punkten. Sie überzeugten durch ihren schönen Klarinettenton und ihr technisch und musikalisch perfektes Zusammenspiel. Das Programm erarbeiteten die Geschwister mit Raymond de Pauw von der Kreismusikschule für die Klarinette und ihrem Vater Thomas Birgel für das Klavier.

Julian Jaquet aus Erkelenz (10 Jahre) erreichte in der Kategorie Querflöte solo einen ersten Preis mit 23 Punkten beim Wettbewerb in Aachen. Mit ihm freut sich seine Querflötenlehrerin Gudula Elsenbruch. Am Klavier wurde er begleitet von seinem Vater Harald Jaquet. Ebenfalls einen ersten Preis mit 23 Punkten können Alina Steiger und Ece Yildirim aus Hückelhoven, beide elf Jahre, in der Kategorie Klavier vierhändig für sich verbuchen. An der Kreismusikschule werden sie von Irina Fuchs unterrichtet.

Bei dem Preisträgerkonzert am Sonntag, 4. Februar, ab 11 Uhr in der Musikschule in Heinsberg sind die ersten Preisträger nochmals zu hören.

Weitere Preisträger aus dem Erkelenzer Land beim Regionalwettbewerb von "Jugend musiziert" waren nach Angaben der Wettbewerbsorganisatoren in Aachen Milan Viazovskiy aus Wassenberg (Gitarre, 24 Punkte, 1. Preis), Nic Muellenberg aus Wassenberg mit Frank Ollertz aus Heinsberg (Musical, 23 Punkte, 1. Preis und Weiterleitung zum Landeswettbewerb) sowie in der Kategorie Trompete/Flügelhorn Ulla Biermann aus Wassenberg mit Theo Krings aus Heinsberg (20 Punkte und 2. Preis) und Luan Zimmermann aus Wassenberg mit Theo Krings (24 Punkte, 1. Preis und Weiterleitung zum Landeswettbewerb).
(Quelle: RP vom 30.01.2018)

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Di

02

Jan

2018

Gelungene Premiere zum Jahresschluss

Der Erkelenzer Kinderchor unter Leitung von Nadeshda Reder trug unter anderem das bekannte Zuckowski-Lied "In der Weihnachtsbäckerei" vor, wobei Isabell Königs (vorne) als Solistin überzeugte, am Akkordeon begleitete Willi Zacher. FOTO: Klapproth
Der Erkelenzer Kinderchor unter Leitung von Nadeshda Reder trug unter anderem das bekannte Zuckowski-Lied "In der Weihnachtsbäckerei" vor, wobei Isabell Königs (vorne) als Solistin überzeugte, am Akkordeon begleitete Willi Zacher. FOTO: Klapproth

 

Erkelenz. Das Open-Air-Konzert "Musik zum Jahresausklang" fand zum allerersten Mal unter den Arkaden des Alten Rathauses am Markt statt. Der Stadtmusikbund hatte drei Chöre und zwei Musiker für dieses besondere Konzert gewinnen können.

 

Von Katrin Schelter

 

Das neue Jahr hat bereits begonnen, zuvor jedoch haben der Stadtmusikbund Erkelenz und Musiker aus der Umgebung das alte gebührend ausklingen lassen. Das Open Air-Konzert "Musik zum Jahresausklang" fand zum allerersten Mal unter den Arkaden des Alten Rathauses am Markt statt, und wusste trotz niedriger Temperaturen sowohl den Künstlern als auch dem Publikum zu gefallen.

Bereits zu Beginn kristallisierte sich der Zuschauerliebling heraus: Den kleinen Stimmtalenten vom Johanniter-Kinderchor konnte das Publikum nicht widerstehen. Der jüngste Chor aus Erkelenz, dessen Mitglieder zwischen drei und fünf Jahre alt sind, gab unter der Leitung von Nadeshda Reder einige Kinderlieder und Klassiker sowie sein "Johanniter-Lied" zum Besten. Bei "In der Weihnachtsbäckerei" überzeugte die junge Solistin Isabell Königs - "Sie hat eine wirklich wunderbare Stimme", lobte Reder zu Recht.

Der russische Frauenchor Rjabinuschka, ebenfalls unter der Leitung von Nadeshda Reder, begeisterte mit russischen Winterliedern, die eine herzliche und festliche Stimmung verbreiteten. Wie immer wurden die Sängerinnen von Willi Zacher und dem Akkordeon begleitet. Ein besonderer Augenblick war wieder einmal die gesangliche Vorstellung des Liedes "Mein Erkelenz", das der Chor als Hoch auf seine neue Heimat verfasst hatte und das heute bei fast keinem Auftritt der Rjabinuschka-Frauen fehlt. "Es war wirklich schön", fasste Reder das Konzertambiente zusammen.

Die Gospel Voices aus Holzweiler unter dem Dirigat von Klaus Hurtz trotzten dem frostigen Wetter mit peppigen Gospels und Spirituals wie "Get together" oder "Down to the river to pray". Zu den letzten Stücken des Chores gehörten der eher weihnachtliche und besinnliche Gospel "Mary did You know", sowie das bekannte "Amen" als krönender Abschluss.

Zu guter Letzt gewann Johnny Sanders alias Ralf Esser aus Titz das Publikum vor dem Alten Rathaus mit seiner festlichen und abwechslungsreichen Musikshow für sich, bevor Thomas Drost mit einigen irischen Liedern einen gelungenen Schlusspunkt unter den Abend setzte. "Die Iren haben einfach eine ganz eigene Art, Musik zu machen - mein heutiges Repertoire würde ich als besinnlich und einfühlsam beschreiben", erklärte er. Mit Gitarre, Querflöte und Gesang zauberte er Klänge der Grünen Insel in die Luft.

Die Idee zu dem Konzert zum Jahresabschluss stammte von Karin Heinze, Vorsitzende des Stadtmusikbundes Erkelenz. "Diesen Gedanken haben wir dann vor einem halben Jahr aufgegriffen und mit den Vorbereitungen angefangen", sagte Vorstandsmitglied Wilfried Rötzel. "Wir sind froh, dass wir so viele Mitglieder unseres Stadtmusikbundes aktivieren und für die Veranstaltung begeistern konnten", erklärte er.
(Quelle: Rheinische Post 02.01.2018)

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