Pressemitteilungen aus 2009

Mitteilung an die Presse
(Erkelenz, den 29.11.2009)

 

Adventskonzert auf dem Rathausmarkt.

 

Der Stadtmusikbund Erkelenz e.V. lädt ein zu einem öffentlichen Adventskonzert, am kommenden Samstag, dem 05. Dezember 2009,

von 17 bis 18 Uhr, auf dem Rathausmarkt.
Dort singt ein Projektchor, bestehend aus vier Männer-Gesangvereinen, bekannte und neue Advents- und Weihnachtslieder, darunter -man höre und staune- auch ein Adventslied auf Erkelenzer Platt.
Mit insgesamt über einhundert Sängern nehmen daran teil,

der MGV Sängerbund Cäcilia Kückhoven, der MGV Liedertafel Holzweiler, der MGV Werkschor der Firma Aker-Wirth-GmbH und der MGV Rather Dorfspatzen. Unter anderen sind auch diese vier Chöre Mitglieder des Stadtmusikbundes. Geleitet wird der Projektchor von dem Wegberger Chorleiter Helmut Misgaiski aus Rath-Anhoven.
Im Anschluß an das Konzert treffen sich die teilnehmenden Sänger, mit ihren Frauen, zu einer gemeinsamen Adventsfeier.

Dazu hat der Stadtmusikbund eingeladen in den Festsaal der Firma Aker-Wirth-GmbH, Kölnerstraße 71.
(gq)

Mitteilung an die Presse

(Erkelenz, den 23. November 2009)

 

Grüße und Glückwünsche zum 10-jährigen Bestehen
Stadtmusikbundes Erkelenz e.V.

 

Am Samstag, dem 21.Nov.2009, beging der Stadtmusikbund Erkelenz sein 10-jähriges Bestehen. Das Fest begann um 18 Uhr und endete gegen 21 Uhr, nach anschließender Gesprächsrunde bei Umtrunk und Fingerfoods. Die Veranstaltung fand statt in der Festhalle der Firma Aker-Wirth-GmbH, aber leider nur für geladene Gäste, weil für die eigentlich geplante öffentliche Veranstaltung eine geeignete Halle nicht zur Verfügung stand. Daß es dennoch ein gelungenes Fest und die Veranstaltung an sich auch begründet war, wurde von allen Beteiligten denn auch bestätigt.
Der Stadtmusikbund hatte seit seinem Bestehen schwer mit sich selbst kämpfen und musste sehr um seine Anerkennung ringen, das betonte die Vorsitzende Karin Heinze in ihrer Begrüßungsrede. Und sie betonte auch, dass dies kein Jubelfest sei, sondern eher ein Augenblick der Erinnerung und der Bilanz, „wir wollen unseren Status fixieren". Neben Vertretern aus Wirtschaft und Kultur, neben den Vorsitzenden und den musikalischen Leitern der Mitgliedsvereine, waren auch Bürgermeister Jansen und der Geschäftsführer der städtischen Kultur GmbH, der Beigeordnete Dr. Gotzen erschienen.
Der Bürgermeister, zugleich Schirmherr der Veranstaltung, hob denn auch in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Vereine und ihres kulturellen, hier des musikalischen Treibens hervor, wobei dem Stadtmusikbund die durchaus wichtige Rolle des Vermittlers und des Koordinators zukomme.
Der Geschäftsführer der Aker-Wirth-GmbH, Herr Christoph Kleuters, begrüßte die Gäste des Hauses und versicherte, man habe den Saal gerne zur Verfügung gestellt. Raumprobleme und wirtschaftliche Probleme der Vereine seien ihm aus eigener Vereinserfahrung durchaus geläufig und der Stadtmusikbund sei dem Hause ein willkommener Gast.
Den ersten, musikalischen Teil des Abends bestritten der Werkschor „Glück-Auf" der Aker-Wirth-GmbH und der Folklorechor „Rjabinuschka". Der Werkschor, unter der Leitung von Frau Alexandra Hillebrandt, erfreute mit zwei gekonnt vorgetragenen, romantischen Liedern aus seinem Repertoire. Die Frauen des Volklorechores, gekleidet in bunten Trachten, trugen zwei russische Volkslieder vor, wobei die Leiterin, Frau Nadeschda Reder, im Rhythmus des geschlagenen Tamburins tanzte. Beide Chöre wurden mit anhaltendem Applaus bedacht.
Der zweite Teil des musikalischen Beitrages ging an Schüler und Absolventen der privaten Musikschule Paczyna. Benedikt Kaliciak, Ariana Kalisch, Martin Rütten und Elsa Waldhof spielten zwei- und vierhändige Musikwerke von Ludwig van Beethoven, E. Grieg, A.O. Hearn, Ch. Norton, A. Skriabin, N. Kapustin und G. Hayden. Das Lob für diese jungen Virtuosen war ebenfalls ein anhaltender Applaus.
Die Festrede hielt der stellvertretende Vorsitzende, Gerd Quedenbaum. Ihm wird das kurzgefaßte Motto des Stadtmusikbundes zugeschrieben:

 

Das Ziel des Stadtmusikbundes
ist die Erfüllung seiner
musisch-kulturellen, das heißt
seiner gesellschaftsbildenden,
sozialen Aufgabe, zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger.

 

Er betonte die Schwierigkeiten des Vereinslebens heute allgemein. Das Wort „Gemeinsamkeit" habe viel von seinem Wert verloren und es sei kaum noch jemand bereit, sich im Verein einzusetzen und Verantwortung zu tragen. Im Stadtmusikbund aber sei man inzwischen zu einem Team zusammengewachsen und man arbeite heute viel effektiver als je zuvor. Quedenbaum erläuterte das „7-Punkte-Programm" des Bundes und kam dann auf die praktische Arbeit des SMB zu sprechen. Das Ziel sei „die zugehörigen Vereine unserer ländlich weiträumigen Stadt zu kulturellem Miteinander zusammenzuführen. „Und dabei beziehen wir selbstverständlich auch jene Mitbürger ein, die wegen des Braunkohlen-Tagebaus umgesiedelt wurden bzw. noch umgesiedelt werden. Der Weg in unsere singenden und musizierenden Gemeinschaften steht ihnen offen". Immerhin reiche die Spanne der Vereine vom Kinderchor und Frauenchor, über den gemischten Chor und Männergesangverein, vom Trommler- und Pfeiferkorps bis hin zum Fanfaren- und Majorettenkorps. Und man führe nicht allein die Gemeinsamkeiten der Vereine, sondern auch die verschiedensten Musikarten zu gemeinsamen Veranstaltungen zusammen, was der Redner dann mit einer Reihe von Beispielen belegte. Nachlesen könne man das aber auch im Internet unter der Adresse www.stadtmusikbund-erkelenz.de. Als einen Schmerzpunkt bezeichnete Quedenbaum die Fragen zur Nutzung der Stadthalle. Weiter wollte er sich allerdings nicht darauf einlassen, weil das mit dem Hallenbetreiber begonnene Gespräch noch nicht abgeschlossen sei. Einen großen Teil seiner Rede verwendete er auf die Werbung zur Zusammenarbeit auch mit Nichtmitgliedern und vor allem mit den Erkelenzer Schulen. Man werde in absehbarer Zeit auf die Schulleiter und Musiklehrer zukommen. „Bedenken wir doch: Gesang und Musik sind soziale Aufgaben. Sie regen an zur Gemeinschaft, sie fördern Gemeinschaft, sie dienen der individuellen geistigen und körperlichen Gesundheit. Wer die Schulen vergisst, vergisst zugleich den Nachwuchs". Mit einem letzten, abschließenden Wort betonte Quedenbaum dann den hohen Stellenwert des Stadtmusikbundes. Dessen Ziele, können nur die lokalen Gemeinschaften erfüllen. Die Betreiber der modisch lärmenden, der nicht eben sehr geistvollen Massenkultur sind dazu nicht in der Lage".

22. November 2009
Stadtmusikbund gq

 

Anmerkung:
Wenn Sie Fotos haben möchten, wenden Sie sich bitte an
Wilfried Rötzel, Tel. 02431-70617.

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Am gestrigen Freitag (08.05.2009) beging der Stadtmusikbund in der Oerather Mühle seine neunte Jahreshauptversammlung seit seinem Bestehen. Leider nur gut die Hälfte der über zwanzig den Gesang bzw. die Instrumentalmusik pflegenden Mitgliedsvereine war vertreten, und auch die Vertreter der städtischen Kultur-GmbH ließen sich entschuldigen.
Dennoch konnte die Vorsitzende, Karin Heinze, mit drei von dem Musikbund

initiierten Veranstaltungen auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und auf vier weitere, in die Zeit bis zum Frühjahr geplante Veranstaltungen hinweisen. Ihr Dank galt denn auch den relevanten Mitgliedsvereinen und insbesondere den Vorstandskollegen, wobei sie besonders auf die intensiv und nachdrücklich begonnene Mitarbeit von Wolfgang Lampka, Gerd Quedenbaum und Wilfried Rötzel verwies.
Die Vorsitzende resümierte, „Wir arbeiten, um unsere Mitgliedsvereine einander näher zu bringen und ihnen, je nach Gelegenheit, die Möglichkeit des Auftretens und Zusammenwirkens anzubieten“. So beendete sie ihre Eröffnungsrede denn auch mit einem Aufruf an die Mitgliedsvereine,
„Sie sind wir und ohne Sie würde der Stadtmusikbund nicht sein.
Helfen Sie uns, damit der Stadtmusikbund Ihnen helfen kann“.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die üblichen Regularien absolviert, wie Kassenbericht, Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes, natürlich mit einem entsprechenden Dank an die Prüfer, R. Terek und Heinz-Leo Steins.
Danach folgten die Wahlen, die bereits durch eine neue Satzung beeinflusst wurden, in dem Sinne, dass die Vorsitzende noch nicht wiedergewählt, alle anderen Vorstandspositionen aber neu besetzt werden mussten.
In den geschäftsführenden Vorstand wurden einstimmig gewählt,
Gerd Quedenbaum in das Amts des stellvertretenden Vorsitzenden,
Wilfried Rötzel als Schriftführer und Thomas John als Kassierer.
In dem ebenfalls einstimmig gewählten erweiterten Vorstand finden sich Marlene Frings als Vertreterin des Kassierers, Wilfried Rötzel als Beauftragter für die Informationstechnologie, Gerd Quedenbaum als Beauftragter für die Öfffentlichkeitsarbeit, und mit Marlene Frings und Toni Böttcher zwei weitere Beisitzer.
Nach den Wahlen wurde die neue Satzung des Stadtmusikbundes verhandelt und einstimmig verabschiedet. Erläutert und diskutiert wurde die vorgeschlagene und in der neuen Satzung entsprechend verankerte Position eines „Beauftragten für musikalische Programmgestaltung“.
Mit Aufmerksamkeit und Beifall wurde die neue Internetpräsenz des Stadtmusikbundes aufgenommen.
Die Adresse lautet < www.stadtmusikbund-erkelenz.de >.
Die Internetseite ist mit vielen Links versehen, muß jedoch teilweise noch ausgefüllt werden.
Sie bietet aber schon jetzt neben den allgemeinen Informationen auch ein Kalendarium und einen Newsletter an und ist zu den einzelnen Mitgliedsvereinen verlinkt.

Nähere Einzelheiten zu der Jubiläumsveranstaltung des Stadtmusikbundes im Herbst diesen Jahres konnte die Vorsitzende aus organisationstechnischen Gründen noch nicht nennen.
Die Arbeit des Vorstandes setzt sich fort am kommenden Freitag,

dem 15. Mai, um 19 Uhr, in der Gaststätte Kirchhofer, Krefelderstraße 25. –
(Erkelenz 08.05.2009) gerd quedenbaum

Lebenshilfe startet in Erkelenz durch

21.04.2009, 14:40 Erkelenz. Der Anlass des Treffens von Vertretern der Lebenshilfe für den Kreis Heinsberg und des Stadtmusikbundes Erkelenz im entstehenden Haus der Lebenshilfe an der Ecke Wilhelmstraße/Südpromenade war ein erfreulicher.
Die Vorsitzende des Stadtmusikbundes, Karin Heinze, und ihr Vorstandskollege Gerd Quedenbaum überreichten Jakob Winkels, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe, einen Spendenscheck von rund 1000 Euro. Der Betrag war zusammengekommen beim Benefizkonzert, das der Stadtmusikbund in der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Holzweiler zugunsten der Lebenshilfe veranstaltet hatte.
Zum großen Gelingen dieses Konzertes und zum finanziellen Erfolg trug auch der Auftritt der Rockband der Lebenshilfe bei, bei dem der musikalische Funke sofort auf das begeisterte Publikum übersprang. So galt Heinzes Dank den Musikern der Lebenshilfe, derweil Winkels das Engagement der Stadtmusikbundes Erkelenz lobte und sich dafür bedankte.
Nicht ohne Grund hatten sich Spender und Beschenkte in der Baustelle der Lebenshilfe im Herzen von Erkelenz getroffen. Das Spendengeld soll nämlich, wie einer der zukünftigen Bewohner, das Heimbeiratsmitglied Josef Giebels, sagte, für die Inneneinrichtung des neuen Hauses verwandt werden. In knapp fünf Monaten ist es so weit, dann kann das Haus der Lebenshilfe bezogen werden. «Wir sind voll und ganz im Zeitplan und auch im Finanzplan», sagte Winkels. «Im Herbst stehen die Wohnungen bereit für die 27 Bewohner.»
Zum großen Teil ziehen sie um aus einer aufgegebenen Wohnstätte in Wassenberg. Außerdem gibt es einige zusätzliche Plätze für betreutes Wohnen. Mit diesem Haus hat die Lebenshilfe endlich Fuß gefasst in Erkelenz. In Erkelenz war sie vor über 25 Jahren im damaligen Hotel Zum Schwan gegründet worden.
An seiner Stelle an der Schülergasse sollte ein Haus für betreutes Wohnen der Lebenshilfe entstehen. Doch ist dieses Investorenprojekt nach dem ersten Spatenstich nicht realisiert worden, die Baustelle liegt brach. Jetzt soll es endlich Ersatz für die damals geplanten acht Wohnungen geben.
Ein Investor aus Erkelenz baut für die Lebenshilfe ein Haus mit acht Wohnungen von jeweils 52 Quadratmeter im Bongert. Bereits am Donnerstag soll es dort losgehen. Nach einer Information der Lebenshilfe sollen dort behinderte Menschen eine neue Heimat finden, die relativ selbstständig leben können und keine permanente Betreuung benötigen. Einige der Menschen, die in den Neubau an der Schülergasse ziehen wollten, hoffen nun darauf, am Bongert in Erkelenz heimisch zu werden.
Doch entwickelt sich Erkelenz nicht nur als Wohnstätte für von der Lebenshilfe betreute Menschen. Erkelenz soll auch Arbeitsstätte für diese Menschen werden. So hat die Lebenshilfe im Gewerbe- und Industriepark Commerden inzwischen 9600 Quadratmeter erworben. Dort wird, wie Winkels erläuterte, eine Werkstätte entstehen, in der die Behinderten tätig werden können.
In unmittelbarere Nachbarschaft im Gipco entstehe eine zweite Werkstätte, so Winkels, gebaut von Prospex. Diese Einrichtung ist ein Gemeinschaftswerk der Lebenshilfe für den Kreis Heinsberg und der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf. In dieser Werkstätte sollen Menschen mit psychischer Behinderung eine Arbeit finden.

(Aachener Zeitung)

Drei Chöre, eine Solistin und eine Rockband im Verbund

17.03.2009, 11:03 Erkelenz-Holzweiler. Zugunsten der Lebenshilfe Heinsberg waren drei Chöre, eine Solistin und die Rockband der Lebenshilfe in der Holzweiler Pfarrkirche St. Cosmas und Damian angetreten. Präsentiert wurde das Benefizkonzert vom Erkelenzer Stadtmusikbund.
Seit drei Jahren gibt es das regelmäßige Benefizkonzert für eine gemeinnützige Einrichtung in Erkelenz, seit dem vorigen Jahr zeichnet sich der Stadtmusikbund verantwortlich.
Zur Begrüßung betonte Bürgermeister Peter Jansen als Schirmherr des Konzertes, dass die Stadt sich mit der Lebenshilfe verbunden fühle, deren Wohnverbundprojekt ab September in Erkelenz ein neues Zuhause finden wird. In dem Wohnprojekt werden verschiedene Wohn- und Betreuungsformen unmittelbar unter einem Dach angeboten, wie Agi Palm von der Lebenshilfe Heinsberg erklärte.
Geplant sei auch ein Café im Erdgeschoss des Gebäudes, zu dessen Besuch sie einlud. Den Auftakt machte der Kirchenchor Cäcilia unter der Leitung von Birgit Kramer, der wie gewohnt von der Empore aus sang. Neben Colin Mawbys «Jubilate Deo» präsentierten die Holzweiler auch «An Irish Blessing» und «Härling är jorden» aus dem Film «Wie im Himmel».
Dem Chor folgte die Sopranistin Andrea Hörkens, die mit Stücken des Komponisten Richard Strauss überzeugte. Aus Erkelenz war der Werkschor der Firma Wirth gekommen. Unter der Leitung von Alexandra Hillebrand gab er unter anderem «Bergmanns Auffahrt» von Carl Schuppert. Gemeinsam mit Hörkens präsentierte der Chor auch Franz Schuberts «Ständchen».
Mit den «Sunny Voices» hielt das moderne Liedgut Einzug. Neben «Simply the best» von Tina Turner hatten die Sängerinnen auch den Anti-Bush-Hit «Dear Mr. President» von Pink auf dem Programm. Nachdem sie das Publikum auf Rock und Pop eingestellt hatten, sorgte die Rockband der Lebenshilfe für den schwungvollen Abschluss des Konzertes.
Dabei setzten die Rocker auf bekannte Melodien wie «Wir sind vom selben Stern» oder «Einen Stern, der deinen Namen trägt» sowie die Eigenkomposition «Hey Hello».

(Aachener Zeitung)

Vorschau auf das Benefizkonzert

06.02.2009 (gq)

In seiner Vorstandssitzung vom 02. Febr. 2009 beschäftigte sich der Stadtmusikbund u.a. mit den Vorbereitungen für  das Benefizkonzert, das am 15. März in der Pfarrkirche Holzweiler stattfinden soll. Diese Benefizkonzerte haben fast schon so etwas wie Tradition. Das erste Konzert dieser Art fand im Jahre 2007 statt, zu Gunsten der Tafel Erkelenz-Hückelhoven. Hier hatte der Stadtmusikbund allerdings nur die Schirmherrschaft, durchgeführt wurde die Veranstaltung von dem Stadtmusikverein Erkelenz, unter der Federführung von Heinz Musch. Das Konzert erfreute sich großer Anteilnehme, so dass der Stadtmusikbund nun seinerseits im März des folgenden Jahres 2008 ein Benefizkonzert veranstaltete, diesmal für das Ambulante Kinderhospiz „Sonnenblume“ in Aachen. Und wieder war es ein Erfolg. Das diesjährige Benefizkonzert wird veranstaltet zu Gunsten der Lebenshilfe Heinsberg, mit ganzem Namen „Lebenshilfe für Behinderte e.V. Kreis Heinsberg“. Diese vor über 40 Jahren gegründete Elternvereinigung hat sich inzwischen kreisweit vergrößert. Sie betreut zur Zeit im Kreis Heinsberg etwa 1400 behinderte Menschen. Und gerade baut die Lebenshilfe ein als Wohnverbundprojekt geplantes, neues großes Haus in Erkelenz, an der Ecke Wilhelm- straße/Südpromenade (Näheres dazu siehe  bei www.lebenshilfe-heinsberg.de). Auch wenn kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Neubau in Erkelenz und dem Stadtmusikbund besteht, so erachtet man es hier doch als selbstverständlich, eine so wichtige soziale Einrichtung zu unterstützen.

An dem Konzert werden teilnehmen der Kirchenchor Holzweiler, der Werkschor der Firma Wirth, dessen Dirigentin auch die Sopranistin Andrea Hörkens begleiten wird, die Sunny Voices und –was gewiß sehr viel Beifall finden wird- die hauseigene Rockband der Lebenshilfe. Die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung wurde dem Bürgermeister der Stadt Erkelenz, Peter Jansen, angetragen.
redaktion.erkelenz@rheinische-post.de

Report am Sonntag 1. Feb.2009
Report am Sonntag 1. Feb.2009
Rheinische Post 20.Jan.2009
Rheinische Post 20.Jan.2009

Rückschau / Vorschau

14.Jan.2009 (gq)
Der Stadtmusikbund Erkelenz e.V. ist ein Zusammenschluß der hier musiktreibenden Vereine. Dieser Dachverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Mitgliedsvereine zu vertreten, sie zu fördern, deren Arbeit zu koordinieren und im Zusammenspiel zwischen den Vereinen und der Stadt wie auch umgekehrt zu vermitteln. Ein schönes Beispiel hierfür lieferte der SMB am „Tag der offenen Tür", der aus Anlaß der Eröffnung der neu gestalteten Stadthalle in Erkelenz veranstaltet wurde.
Hierüber verhandelte der Vorstand des SMB am vergangenen Montag in seiner Januar-Sitzung. Demnach war der SMB in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund von der Stadt gebeten worden, die Veranstaltung auszurichten. Man bedauerte zunächst, dass zwei der ursprünglich vorgesehenen Programmpunkte aus technischen Gründen nicht durchgeführt werden konnten. So scheiterte der Auftritt der Gesangsgruppe „Sunny Voices" an einem technischen Defekt in der neuen Mikrofonanlage, und die Kunstradfahrer vom Viktoria Hoven konnten nicht auftreten, weil der Bühnenboden noch nicht den notwendigen Anforderungen entsprach. Trotz dieser unvorhersehbaren Mängel aber habe die Veranstaltung während des ganzen Tages sehr guten Zulauf gehabt und das wechselnde Programm habe großen Anklang gefunden. So zögerte der Vorstand des SMB denn auch nicht, seiner Vorsitzenden, Frau Karin Heinze, Dank und Anerkennung auszusprechen. Lob und Anerkennung wurden auch schriftlich zum Ausdruck gebracht, von dem Geschäftsführer der Kultur-GmbH Erkelenz, Dr. Gotzen, und von dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Erkelenz e.V., Heinz Musch.
Im Anschluß an diesen Tagesordnungspunkt beschäftigte sich der Vorstand des SMB mit den Vorbereitungen für das auf den 15. März 2009 um 17 h in der Pfarrkirche Holzweiler geplante Benefiz-Konzert. Das wird eine ähnliche Veranstaltung werden, wie bereits im vergangenen Jahr. Es sind allerdings noch einige Einzelheiten zu klären, so dass nähere Angaben dazu erst im Februar zu erwarten sind.
Schon jetzt angekündigt wird ein auf den Herbst 2009 geplantes Konzert aus Anlaß des zehn- jährigen Bestehens des SMB.

Maßgeschneidert für Bedürfnisse der Vereine
(hewi) | 04.01.2009, 14:53 (Aachener Zeitung)
Erkelenz. Die erneuerte Stadthalle am Franziskanerplatz wurde am Sonntag vielen Bürgern mit einer Mammutveranstaltung aus Musik und Sport offiziell präsentiert. «Wenn man an einem Strang zieht, dann kann auch etwas gelingen.»
Mit diesen Worten fasste der erste Beigeordnete und Geschäftsführer der Kultur GmbH, Dr.Hans-Heiner Gotzen, zusammen, was im Vorfeld schon alles über die neue Stadthalle am Franziskanerplatz gesagt worden war.
Bürgermeister Peter Jansen erinnerte an die fast 15-jährige Diskussion, die dem Beschluss zur Ertüchtigung der alten Halle vorangegangen war.

Die «Erkelenzer Lösung», wie er den Bau nannte, werde dem Erkelenzer Mix an kulturellen Veranstaltungen gerecht und sei maßgeschneidert für die Bedürfnisse der Vereine. Die neue Halle sei eine «Vereinshalle».
Daher war es nur folgerichtig, dass die offizielle Eröffnung mit einem bunten Programm einherging, das vom Stadtsportverband und dem Stadtmusikbund gleichermaßen auf die Beine gestellt worden war. Bevor jedoch die ersten Töne angestimmt werden konnten, segneten Diakon Paul Boscheinen und Pastor Günther Wild die Halle.
Begeistert äußerte sich der Vorsitzende des Kulturausschusses, Peter Fellmin. Entgegen allen Unkenrufen im Vorfeld sei die neue Stadthalle ein Bau geworden, der seinesgleichen suche.
«Ich bin gespannt auf die nächsten Veranstaltungen», erklärte er.

Der EKG-Vorsitzende  Stephan Schüren zeigte sich optimistisch, dass die Halle angenommen werde. Die EKG ist wird  sie am 17. Januar bei der Galasitzung dem karnevalistischen Härtetest unterziehen.
Die Transparenz und Großzügigkeit des Foyers hatten es der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Honold-Ziegahn angetan. Auch Thomas John von den Hetzerather Jugendbläsern St. Josef war von der neuen Halle durchaus angetan. Er betonte, dass die Halle sicherlich von den  Vereinen intensiv genutzt werde, sobald die Höhe der Miete geklärt sei.

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by Wilfried Rötzel

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